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Und der nächste Versuch einer knuffigen, postmodernen Zombiesplatterklamotte im Stile von ZOMBIELAND. Eine Komödie ist ja immer nur so intelligent wie die Charaktere, die sie bevölkern - und da sieht es am Anfang mit den hohlen Highschoolkids in EAT, BRAINS, LOVE zunächst zappenduster aus. Doch dann entwickelt sich das Menschenfresser-Roadmovie doch noch in eine ganz andere, nämlich erfreuliche Richtung und gibt sich blutig, unverkrampft und temporeich. Zwar merkt man, dass am Ende das Geld etwas knapp geworden sein muss, weil im letzten Drittel kaum noch Gore- oder andere Makeup-Effekte zu entdecken sind, doch da hat man die paar jungen Akteure eh längst ins Herz geschlossen, so dass das keine so große Rolle mehr spielt. Am Schluss sind einer Fortsetzung Tür und Tor geöffnet und selten habe ich das in den letzten Jahren so befürwortet wie hier und auch das spricht absolut für den Streifen.