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Die von der Polizei gejadten Yan flüchtet nach Hong Kong und tötet dort eine Prostituierte, um deren Identität anzunehmen. Danach mordet sie einen Taxifahrer, dessen Identität ihr Mann annehmen soll. Nach und nach muss sie systematisch die Familie des Taxifahrers dezimieren, da sie den Umständen auf die Schliche kommen. Eine Tortur aus Folter und Psychoterror beginnt.

Dieser Cat 3 Schocker aus Japan ist wirklich atemberaubend. Die Darsteller tun allesamt ihre Rolle glaubhaft und die Motive der jungen Chinesin und deren Freund sind mehr als egoman und menschenfeindlich. Um ihre Identität löscht sie anderes Leben aus und zeigt dabei kein Gewissen. Dabei ist die Darstellung der vereinzelten Folterszenen wirklich schon sehr explizit. Expliziten und vorallem tiefbrütenden und blutigen Splatter darf man zwar nicht erwarten, aber die Darstellung des Ganzen ist auch in Zeiten von Hostel und Saw nicht unbedingt massentauglich. Ein Film der auf die Gemüter geht ist Intruder allemal, auch wenn die Inszenierung oftmals staubtrocken ist. Szenen, in denen das Kind lebendig begraben wird oder der Mann minutenlang gefoltert wird um dann seine Beine abgehackt zu bekommen gehen schon bei, aber oftmals steht das alles bloss auf der Stelle. Die Regiearbeit weiss oftmals Atmosphäre einzufangen, ohnehin wirkt hier alles wie aus einem Guss und die Gewaltigkeit der Bilder weiss zu überzeugen.

Fazit:
Sicherlich nicht der härteste oder krankeste Vertreter des Cat 3 Genres, aber immerhin ein gelungener Beitrag, den man sich als Asiahorrorfan nicht entgehen lassen sollte.

64%

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