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Unter der Ägide von Michael Yau [ Michael Wong ] klauen und verticken 4 weitere "Mitarbeiter" aufgemotzte Sportwagen nach China, wobei zwar viel Kohle hereinkommt, aber durch Glücksspiel, Frauen und anderen kostenaufwendigen Freizeitbeschäftigungen noch mehr ausgegeben wird. Als einer der 4 seine Schulden beim Kredithai Prince Ken [ Karel Wong ] nicht mehr bezahlen kann, wird ein grosser letzter Coup ausgetüftelt. Doch man hat den Undercover - Cop Raymond [ Louis Koo komplett mit Goldkettchen ] nicht beachtet...

Normalerweise eigentlich zu vernachlässigender Film von M Productions Limited, der allerdings aufgrund der im Billigbereich durchaus richtig prominenten Besetzung und der routinierten Regie von Ricky Lau [ drehte die MR. VAMPIRE Saga ] doch so was wie Vorzüge besitzt, für einen guten oder gar einen Actionfilm aber einfach zu wenig und alles vorhandene auch zu mässig [ oder auch lausig ] zeigt.
Dabei sind die ersten Szenen schon richtungsweisend für die Qualität oder besser den Mangel davon: 4 verschiedene Autodiebstähle, jeder für sich eigentlich lächerlich gehandhabt und dadurch bereits als eigentlich ernst wollender Film misslungen. Mit heruntergesetzten Ansprüchen und als banalen Möchtegern - Reisser genommen kann man ihn trotzdem goutieren, es wird nicht zuviel um den heissen Brei geredet und auch mehrere Interessengruppen ins Spiel geworfen, zudem helfen die bekannten Darsteller über einige eher peinliche Szenen hinweg, und sei es nur weil sie einem leid tun.
Action ist übrigens keine bzw. keine mit den Autos; diese werden nur vorgeführt, wahrscheinlich hat die Miete das gesamte Budget schon aufgefressen. Das kurz eingeworfene Martial Arts mag vielleicht eine ordentliche Choreographie [ Benny Lai Keung Kuen ] haben, da Regisseur Lau allerdings wie bei seinem schludrigen HUNTED HUNTER auf undercranking Blur Motion setzt und immer Michael Wong und Louis Koo in der Arena sind, sieht das alles ganz furchtbar aus, man ist direkt dankbar dafür, dass es bei 2 Szenen bleibt.
Der unkinetisch gehandhabten Schiesserei am Ende könnte man mit viel Wohlwollen einen Hauch von bemühtem Realismus statt Übertreibungen zugute halten, andere spöttische Meinungen kann man allerdings auch gelten lassen.
Immerhin nimmt der Streifen aber 1 Jahr vor THE FAST & THE FURIOUS dessen Story vorweg, nur mit dem Rest haperts.

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