Ein trauerndes Paar, Tobias und Elin, wird beim Campen von drei Zirkusleuten terrorisiert. Und wieder. Und wieder. Und wieder.
Der schwedische Arthouse-Horror wurde vom Hollywood-Reporter als „Bastard Offspring“ von GROUNDHOG DAY und THE BABADOOK bezeichnet. Da ist was dran, auch wenn das Paar hier eher in einer Alptraum- als in einer Zeitschleife gefangen ist. Was auch immer Tobias unternimmt oder unterlässt, um den Bann zu brechen, das Schicksal der beiden scheint unabwendbar.
Doch KO-KO-DI KO-KO-DA ist weit von populärem Timeloop-Horror à la HAPPY DEATHDAY oder TRIANGLE entfernt. Der Terror der Freaks ist nicht explizit, aber grausam, die Situation ist düster und weird und wird mit fortschreitenden Versuchen eines Ausbruchs immer verzweifelter.
Regisseur und Autor Johannes Nyholm gelingt damit eine interessante Abstraktion der psychischen Belastung, die Tobias und Elin durchleben. Mit poetischen Schattenspielsequenzen schafft er immer wieder eine Verbindung zwischen Realität und Traumwelt. So ist der Film trotz vertrauter Genremuster im besten Sinne merkwürdig und sehr eigensinnig.