Review

Mein Freund, das Ekel ist eine gelungene Komödie mit Dieter Hallervorden sowie Alwara Höfels, auch wenn der Film von Marco Petry keine Filmgeschichte schreibt.


Hallervorden spielt dabei den im Rollstuhl sitzenden Olaf Hintz, welcher als Ekel sowie Misanthrop seiner Umwelt das Leben nicht leicht macht.
Als Folge dessen bricht seine Schwester, welche sich Jahrelang um diesen gekümmert hat, zu einer langen Kreuzfahrt auf.
Um eine Pflegeperson im Haus zu haben überlässt sie ihre halben Anteil an der gemeinsamen Wohnung der Alleinerziehenden Trixie.
So zieht Hintz Alptraum samt der drei Kinder Murat, Afia und Sean bei ihm ein.
Klar das das nicht ohne Komplikationen abläuft.....

Inhaltlich nach bekannten Strickmuster gefertigt punktet der Film von Petry, welcher auch das Drehbuch verfasste vor allem mit seinen sympathischen überzeugenden Hauptdarstellern sowie seiner seriösen Umsetzung.

Als großes Manko bleibt allerdings die Problematik das wohl jeder der sich halbwegs im Film auskennt schnell weiß wie die Geschichte ausgeht.
Zudem ist die Geschichte des alten Miesepetrigen Mannes der sich durch einen gegensätzlichen Part wandelt keine allzu neue Geschichte bzw eine die bereits einige Male erzählt wurde.

Dennoch dank der kurzen Laufzeit, den besagten Darstellern ist Mein Freund, das Ekel kurzweilige Unterhaltung.
Solide 6 Punkte unter dem Strich.

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