Review

Staffel 1


Tote Typen und trauernde Tanten

Frauen, die auf kaputte Autos starren,
Freunde von dunklem Witz sollten hier mit den Hufen scharren. 

Ein Netflix-Geheimtipp aus dem letzten Jahr, 
dass darüber noch immer viel zu wenige reden, ist nunmal wahr.

Eine Serie über Trauer und Vergebung, knackig, fraulich und fein, 
kann gute Fernsehunterhaltung manchmal doch so einfach erschein'. 

Doch es gerade so fluffig und simpel erscheinen zu lassen, 
ist der Grund, warum man dieses dynamische Duo einfach niemals kann hassen. 

Dunkle Geheimnisse, Glauben, menschliche Fehler und mehr, 
selten waren 10 knackige Folgen so dermaßen nicht-leer. 

Zwei toughe Traumfrauen mittleren Alters, 
ist hier viel mehr als nur das Schauen die Aufgabe des Verwalters. 

Ein Mord bzw. Fahrerflucht im Mittelpunkt des Geschehens, 
liegt hier so viel im Herzen, der Seele, hinter der Oberflächlichkeit des Sehens. 

Unfassbar oft musste ich schmunzeln, selten wirklich lachen, 
doch es ist einfach ein Fest, zu sehen, wie es diese zwei Ladies lassen auf ihre Art krachen. 

Perfektes Bingewatchingmaterial,
stellt einen dieses Murdermystery immer wieder vor eine interessante Wahl. 

„A Simple Favor“ trifft auf „Santa Clarita Diet“ mit ganz eigenem Flair, 
hat man diese ungewöhnliche Freundschaft einmal ins Herz geschlossen, gibt man sie nicht mehr her. 


Voller Wendungen, Kniffe und Überraschungen an der Grenze zur Genialität,
einfach einschalten, bereuen ist nicht, es ist zum Glück noch nicht zu spät! 

Fazit: tiefste Emotionalität, vorgetragen von zwei exzellenten Damen, trifft auf schwarzen Humor und fesselnde Thrillerkost, unterstützt durch ein feines Drehbuch und eine knackige Inszenierung - die ersten zehn Folgen von „Dead To Me“ sind verdammt gut und mit das heimlich Beste, was man auf Netflix finden kann. Zum Glück haben genug Leute Play gedrückt und es geht weiter! Ein intimer Genremix und Gut-möglich-Geniestreich. (9/10)

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