Review

It Stays


Zähle immer gut, denn dieses Monster infiltriert deine Clique, 
„Horrorfans, entdeckt diesen Film!“ - ja, das wäre meine Bitte! 

Eine ganz clevere, creepy(-pasta) Idee liegt zu Grunde, 
manchmal wundert es einen, warum manch ein Film ist nicht in aller Munde. 

„Head Count“ ist eine solch feine Entdeckung,
dass selbst der Vergleich mit meinem Lieblingshorrorfilm der 2010er ist keine totale Streckung. 

Es kommen wirklich manchmal Gedanken an „It Follows“ auf, 
ja dieser unheimliche Shapeshifter hat es wirklich drauf! 

Selten habe ich derart die Leute, Hintergründe und Anwesenden beobachtet und gezählt, 
da hat er seine Idee und Wirkung wirklich nicht verfehlt. 

Das ist gruselig, das ist anders, das ist nahezu ein Geniestreich, 
da wurde ich ein ums andere Mal hinter den Ohren bleich.

Das letzte Drittel ist etwas zeigeunfreudig, daneben und zerfällt, 
doch das ist noch kein Grund, weswegen der Film zerschellt. 

Das Monster in seiner echten Form ist etwas lachhaft und lachs, 
dennoch ist dieser alptraumhafte Gruppenausflug kein Klacks. 

Perfekt wird das Gefühl eingefangen neu in einer Gruppe zu sein, 
und wenn die Übersicht, vielen Namen und Beziehungen einem stellen ein Bein. 

„Head Count“ hat mit Sicherheit einen enormen Wiederspielwert, 
denn hier auf Details und Unstimmigkeiten zu achten ist sicher nicht verkehrt. 

Ich passe auf dem nächsten Belgienausflug mit meinen Freunden definitiv besser auf, 
denn solche innovativen Angstmacher gibt es nicht zuhauf. 

Ein Creature Feature wie es es wohl noch nie gab, 
eine ganz besondere Art von Suchspiel, genau wie ich es mag. 

Fazit: ein ziemlich geniale und creepy Mischung aus „It Follows“ und „Coherence“. Die Angst im helllichten Blickfeld. Sehr clever. Genau so macht man das mit geringen Mitteln. Besser als jeder „Truth or Dare“ oder die meisten der Blumhouse a la carte Grusler. „Head Count“ geht aufmerksamen Zuschauern tief unter die Haut - und bleibt! 

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