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Ein Mann mit Stichwunde flüchtet aus dem Krankenhaus und begibt sich so in Lebensgefahr, da seine Verletzung ohne weitere Behandlung in den nächsten Tagen zum Tode führen wird. Leitmayr erkennt im Flüchtigen einen alten Freund von damals, Erinnerungen kommen hoch und man begibt sich auf eine Reise in die Vergangenheit. Derweil will der Flüchtende unbedingt noch mit ein paar anderen Verlierern das große Drogending zu Ende durchziehen. Derweil sterben immer mehr Abhängige an unerklärlichen Überdosen.

Als Krimi jetzt nicht so der große Hit, zuweilen recht langweilig. Aber nach dem zweiten Ansehen habe ich meine Bewertung noch mal nach oben geschraubt. Das ist zwar kein guter Krimi, aber ein verdammt gutes Verlierer-Portrait. Es geht um Sehnsüchte, unbewältigte Traumen in der Vergangenheit und zeigt einige Träumer, die in der Zeit stehen geblieben sind und sich doch ein besseres Leben für sich und ihre Liebsten erhoffen. Gut gefilmt, wirklich gute Kameraarbeit, sensibel und mit gutem Gespür für die Figuren.

Ein starkes Sozialdrama im Krimigewand!

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