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Persistent Grief Disorder of Mine

Lizzie (Noomie Rapace) kommt nicht über den Tod ihrer kleinen Tochter hinweg. Sie vernachlässigt ihren Sohn, ihre Ehe mit Mike (Luke Evans) ist schon geschieden und nun stalkt sie auch noch die Tochter einer flüchtigen Bekannten (Yvonne Strahovski). 

Lizzies Trauer wird von Rapace intensiv verkörpert, ihre psychische Instabilität ist offensichtlich. Doch das unbeholfene Heranwanzen an die kleine Lola ist reichlich peinlich und das Vertrauen, das Lolas Mutter ihr entgegenbringt, ist wenig nachvollziehbar. 

Trotz guter Besetzung und solider schauspielerischer Leistungen: Als Psychothriller ist das Ganze viel zu vorhersehbar und schlichtweg zu langweilig, als Drama zu platt. Das Ende ist geradezu lachhaft – hier hätte man sich deutlich mehr Ambivalenz gewünscht.

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