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Wenn ein SciFi-Seuchendrama so relativ saft- und kraftlos daherkommt, dass es selbst in Zeiten einer globalen Pandemie kaum aufzuwühlen vermag, dann spricht das nicht gerade für den Film. Das ist wieder einmal so eine verschlafene, esoterische Angelegenheit. Und es ist wenig hilfreich, dass die Ereignisse in nicht-chronologischer Reihenfolge erzählt werden, so dass die Sprunghaftigkeit verwirrt und Entwicklungen kaum deutlich werden. Außerdem hätten da viel mehr brenzlige Situationen im neuen Alltag in der veränderten Welt geschildert werden können. Aber so läuft die womöglich letzte Frau auf Erden nur mit einer Zipfelmütze notdürftig getarnt unbescholten rum. Wie sähe unser Planet ohne das weibliche Geschlecht aus und wie würden die Männer weiterleben? Ein faszinierendes Gedankenspiel, das z.B. in der MASTERS OF HORROR Episode "The Screwfly Solution" viel knackiger behandelt wurde.