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7

Trash! Das ist das, womit man rechnen muss, wenn man den Namen Quentin Dupieux liest. Mit seinem Autoreifen-Killerfilm "Rubber" schaffte er es in einigen Kreisen zu Kultstatus. "Monsieur Killerstyle" hört sich ähnlich verrückt an. Die Geschichte steckt voller Nonsense und verkauft diese aber als ein wahrhaftig geschehenes Ereignis, indem viele Merkmale eines pseudo-dokumentarischen Filmes genutzt werden. Das Ergebnis ist nicht ganz so gut wie in "Rubber", doch die soliden Darsteller und die Konsequenz in der Erzählung sorgen für Kurzweil und heben "Monsieur Killerstyle" wohltuend vom Kino-Einheitsbrei ab.

4

Killerreifen, Riesenfliegen, Zeitschleifen, rauchende Superhelden und verregnete Büros – Quentin Dupieux hat schon so viele abgefahrene Ideen umgesetzt, dass diese Liebesgeschichte zwischen einem Mann und seiner Lederjacke richtiggehend gewöhnlich daherkommt. 

Natürlich ist Jean Dujardin toll in dieser Rolle, aber selbst für eine Laufzeit von 76 Minuten ist der Plot des Mannes, der keine andere Jacke auf der Welt mehr haben will als seine, arg dürftig. 

Zwar gibt es einige der Dupieux-üblichen surrealen Szenen und Dialoge und gegen Ende sogar etwas Gemetzel, aber letztlich ist das hier nur ein Film für Liebhaber und Fans von Dupieux und Wildlederjacken.

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