Review

Eine angenehme Überraschung: Dass HAUNT Elemente aus sämtlichen ähnlich gelagerten Splatter-Slashern von SAW bis zurück zu Tobe Hoopers THE FUNHOUSE übernimmt, macht überhaupt nichts. Für das, was der Film sein will, macht er einen ziemlich guten Job.

Natürlich muss man sich auch hier auf die Genrelogik einlassen: Dass die Halloween-Freaks für einen einzigen Killerabend in mühevoller Bastelarbeit ein solch elaboriertes Folter- und Mordlabyrinth erstellen ist ebenso unglaubwürdig wie die Tatsache, dass der finale Horrorraum zufälligerweise exakt das Kindheitstraums des Final Girls nachstellt. Aber immerhin hat Autor und Regisseur Scott Beck an A QUIET PLACE mitgeschrieben und so ist auch HAUNT äußerst kurzweilig, bietet einige Spannungsszenen sowie saftige Effekte.

Insgesamt nichts Neues, aber wer sich 90 Minuten schrecklich gut unterhalten will, dem sei dieses Spukhaus empfohlen.

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