Halloween 2019: Auf der Suche nach Nervenkitzel und dem besonderen Kick, entdecken die Studentin Harper und ihre Freunde ein entlegenes Spukhaus, welches den Besuchern Schrecken und Terror verspricht. Die Aussicht auf ein Schockhighlight lässt die Teenager alle Bedenken ignorieren und sie geben ihre Handys am Eingang ab. Während in den ersten Räumen die Horror-Attraktionen und Ausstellungsstücke der neugierigen Gruppe nur ein müdes Lächeln entlocken können, wird aus dem vermeintlichen Spaß tödlicher Ernst, als in einer der Kammern ein junges Mädchen scheinbar zu Tode gefoltert wird. Im Wissen, dass sie in eine Falle geraten sind, bleibt den Freunden nichts anderes übrig, als immer tiefer in das verschachtelte Anwesen einzudringen und einen Ausweg zu suchen. Aus dieser Hölle zu entkommen, scheint allerdings unmöglich: Jeder Raum ist gespickt mit geheimen und tödlichen Fallen. Wer wird das perfide Spiel überleben?
Die Frage ist leider relativ leicht zu beantworten, weil natürlich die Überlebenden oft die vermeintlichen Sympathieträger sind, und daher auch leider dieser Umstand oft die Spannung rausnimmt. So auch hier.
Ansonsten macht der Streifen eigentlich gar nichts falsch. Auch wenn die Grundidee jetzt nicht gerade vor Innovation strotzt, sind die fiesen Fallen und Ideen in dem Haus durchaus einfallsreich und makaber. Insbesondere die Minuten in dem ESCAPE ROOM zeigen mir, dass sich da Leute echt hingesetzt und was originelles haben einfallen lassen, was in Zeiten von SAW und ähnlichem schwer ist, denn eigentlich hat man echt alles schon gesehen.
Auch von schauspielerischer Seite hat man hier keinen Schrott gecastet. Katie Stevens aus Polaroid ist unter anderem mit dabei und auch einige anderen Jungdarsteller, die schon in diversen Produktionen zu sehen waren
Dazu gesellt sich noch eine exzellente Synchronisation und ein tolles Bild mit satten Farben, die an manchen Stellen nämlich ebenfalls eine gewisse Rolle spielen.
Der Film ist unglaublich schwer zu bewerten. Die Tricks sind gut, die Atmo auch, aber irgendwie will nicht wirklich richtige Spannung aufkommen, eben auch, weil man eh (fast) weiß wie es ausgeht.
Da die Schlusspointe zwar nicht zwingend logisch, aber überaus gelungen ist, runde ich die Bewertung auf.