Review

Spacehunter ist kurzweilig und nett, und das vor allem aufgrund der sympathischen Darsteller. (Ich beurteile die engl. Synchro. Teenie-Idol Molly Ringwald soll auf deutsch ziemlich unerträglich zickig sein; auf englisch kratzt sie m.E. bei weitem die Kurve unter den lästigen minderjährigen Darstellern, die sich sonst so bei Fantasy und SF-Filmen einzuschleichen pflegen.)
Der Hauptdarsteller ist der männliche Abenteuer-Macho (Frau verlassen, Androidin mit Sex-Appeal an seiner Seite; gibt sich tough, ist aber weich wie Kaugummi), Michael Ironside ist finstere Spitze als lüsterner, spinnenartiger Krüppel-Overlord.
Doch auch die Sets wissen zu überzeugen, und manche Elemente sind wirklich gruslig: So etwa die vom bösen Overlord mutierten Kinder, die mit Molotov-Cocktails aufwarten - erinnert ein wenig an die Szene mit den sadistischen Höhlenkindern in Vadim's "Barbarella".
Daneben gibt's fischige Amazonen, Monster und lustige Fahrzeuge zu bestaunen.

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