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In der Nähe der Oto-Insel im Südpazifik verschwinden mehrere Schiffe auf mysteriöse Weise. Dann wird auch das Eiland selbst verwüstet. Eine Untersuchungskommission aus Tokio stößt dort auf den Riesensaurier Godzilla. Dr. Yamane (Takashi Shimura) vermutet, dass Godzilla durch die letzten Atombombenversuche aus seinem Jahrmillionen andauernden Schlaf gerissen wurde. Alle Abwehrmaßnahmen versagen; das Monster greift Tokio an und radiert die Stadt aus. Erst mittels des Oxygen-Zerstörers kann Godzilla auf hoher See unschädlich gemacht werden. Dessen Erfinder Dr. Serizawa (Akihiko Hirata) begeht anschließend Selbstmord, damit seine Waffe nicht in falsche Hände gerät.

Mit diesem Film begründete Regisseur Honda das Genre des "Kaiju Eiga", des japanischen Monsterfilms, in dem stets Schauspieler in Gummi-Monsterkostümen entweder gegeneinander kämpfen oder Modellstädte zertrümmern. Anders als die vielen Folgefilme, die eher auf lockere Unterhaltung setzten, ist "Godzilla" aber ein todernster Film, der das Thema von Japans Atombombentrauma behandelt. Der Streifen wirkt dank seiner Schwarz-Weiß-Aufnahmen sehr düster und atmosphärisch.

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