Review

GODZILLA  No. 1

GODZILLA

(GOJIRA)

Ishirô Honda, Japan 1954

Achtung – das folgende Review beinhaltet SPOILER!

Schon seit Längerem hatte ich mich mit dem Gedanken getragen, mir wieder einmal alle echten, also japanischen Godzilla-Streifen anzuschauen, und zwar in ihrer chronologischen Reihenfolge. Es wurde höchste Zeit – den meisten von ihnen bin ich vor mehr als fünfzehn Jahren zum letzten Mal begegnet, und so lange sollte man das bedeutendste Monster der Filmgeschichte nicht vernachlässigen. Also habe ich mich nunmehr an die Umsetzung dieses Vorhabens gemacht – und natürlich mit Ishirô Hondas Ur-Godzilla von 1954 begonnen.

Vor der japanischen Küste verschwinden kurz hintereinander die Frachter Eiko Maru und Bingo Maru. Die Küstenwache und ihr Mitarbeiter Hideto Ogata stehen vor einem Rätsel – ganz anders als wir, die wir kurz gesehen haben, dass die Schiffe von etwas riesigem Unbekannten versenkt wurden und die wir natürlich zudem wissen, dass dieses riesige Unbekannte just die titelgebende Urzeit-Echse war. Bei den Menschen im Film dauert es noch ein Weilchen, bis sie das ebenfalls wissen. Zunächst sinkt auch noch ein drittes Schiff, das man zur Rettung von eventuellen Überlebenden losgeschickt hatte (es wurden tatsächlich drei Überlebende gefunden, aber die sind dann mit den anderen doch noch ertrunken – böse, böse), und bald darauf wird in einer pechschwarzen Unwetternacht ein Fischerdorf an Küste der Insel Odo von einem gigantischen Monster dem Erdboden gleichgemacht. Nun muss Dr. Kyohei Yamane, der führende japanische Paläontologe, zur Tat schreiten, um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Bei seinen Untersuchungen auf der Insel Odo entdeckt er riesige Fußspuren und stellt eine erhebliche radioaktive Verseuchung der Gegend fest. Zudem findet er die frische Leiche eines Krustentiers, das eigentlich seit zwei Millionen Jahren ausgestorben sein sollte (so weit wird hier fälschlicherweise die Jura-Zeit zurückdatiert). Für ihn ist die Sache klar: Ein Saurier aus ebendieser Jura-Zeit, der irgendwo in einer Meereshöhle gelebt (beziehungsweise geschlafen oder im Koma gelegen ...) hat, ist durch die Atombombenabwürfe erwacht und für das Unheil verantwortlich (was er in der Zeit seit den unseligen Ereignissen von Hiroshima und Nagasaki getrieben hat, bleibt freilich unklar – vermutlich sind ihm nun langsam die Fische ausgegangen, nachdem er bislang im Meer genügend Nahrung finden konnte, um unter Wasser zufrieden zu sein). Dr. Yamane muss nicht lange argumentieren, um eine Reihe von Skeptikern zu überzeugen, denn das Ungetüm zeigt sich von ganz allein – es schaut mal eben kurz über einen Hügel, zieht sich dann aber ins Meer zurück. Guter Rat ist derweil gar nicht teuer: Während Dr. Yamane als waschechter Wissenschaftler das Ungetüm gern erforschen würde, weiß die Regierung im Handumdrehen, wer in dieser Sache für Ordnung sorgen kann: das Militär. Und so lässt sich die Marine nicht zweimal bitten und beginnt, kreuz und quer und ohne Sinn und Verstand ins offene Meer zu ballern – mit dem zu erwartenden Erfolg, nämlich keinem. Im Gegenteil: Das Monster, das man inzwischen einer alten Legende folgend auf den Namen Godzilla getauft hat, ist nun echt sauer und macht sich zu einem verheerenden Landgang auf. Weder von einer Hochspannungs-Stacheldraht-Barriere noch von der wild feuernden Luftwaffe oder der Artillerie lässt es sich davon abhalten, auf Tokio zuzusteuern und die Millionenstadt in Schutt und Asche zu legen.

Jetzt ist guter Rat also doch teuer geworden – sehr teuer. Aber es gibt da noch den genialen Wissenschaftler Dr. Daisuke Serizawa, seines Zeichens designierter Ehemann von Dr. Yamanes Tochter Emiko (die wiederum den Küstenwachmann Ogata liebt – ein Beziehungsproblem, das hier erfreulich maßvoll eingeflochten ist). Serizawa betreibt in seinem abgelegenen schlossartigen Anwesen geheime Forschungen, deren Ergebnisse er zumindest vorerst um jeden Preis für sich behalten möchte. Nur Emiko bekommt unter dem Vorbehalt strengster Verschwiegenheit eine kleine Privatvorführung seiner Arbeit: Er hat einen „Oxygen-Zerstörer“ entwickelt, unter dessen Einwirkung von Meeresbewohnern aller Art in Sekundenschnelle nur noch die Knochen respektive Gräten übrig bleiben (wie der Entzug von Sauerstoff ein solches Resultat bewirken kann, bleibt auf ewig ein Geheimnis der Skriptautoren Takeo Murata und Ishirô Honda). Nach der Katastrophe von Tokio bittet Emiko ihn nun inständig, seine Superwaffe zur Rettung der Welt einzusetzen – und ja, Serizawa lässt sich überreden, hat jedoch genügend moralische Bedenken, um die Unterlagen seiner Arbeit zu vernichten, bevor er sich mit einem Unikat des Oxygen-Zerstörers auf den Weg zum Meer macht, in das sich Godzilla inzwischen zurückgezogen hat ...

Ich habe diesen Film in sehr jungen Jahren im Rahmen einer denkwürdigen, 40 Filme umfassenden Science-Fiction-Reihe des Ersten Deutschen Fernsehens (so hieß es damals wohl noch) gesehen – und war schwer enttäuscht von ihm. Neben Ernest B. Schoedsacks Dr. Zyklop war er für mich sogar der schwächste der von mir gesehenen Beiträge zu dieser Reihe. Das Problem bestand vorrangig darin, dass er mich nicht so recht von dem zu überzeugen wusste, was er erzählt. Mit anderen Worten: Ich fand ihn unglaubwürdig (und war endgültig durch jene Szene verärgert, in der es dem Reporter auf dem Tokyo-Tower an den Kragen geht – die finde ich übrigens auch heute noch schlichtweg doof). Hierfür mag es zweierlei Ursachen gegeben haben: Die generell reichlich gewagte Idee eines fünfzig Meter hohen, Häuser zertrampelnden Dinos (wobei die eigentlich sehr wohl nach meinem Geschmack ist) und mehr noch die technische Umsetzung der Monsterszenen, deren Mängel mir nicht einmal auf dem kleinen Bildschirm unseres damaligen Fernsehgeräts entgangen sind. Dazu soll aber später noch einiges gesagt werden. Fürs Erste sei festgestellt, dass ich nun, rund fünfundvierzig Jahre später und längst zum großen Liebhaber des Kaijū Eiga im Allgemeinen und der Godzilla-Filme im Besonderen geworden, einen ganz anderen Blick auf Ishirô Hondas Debütarbeit im Monster-Genre habe. Unabhängig davon, dass ich diesen Streifen im Kontext seiner Entstehungszeit sehe und um seine immense filmhistorische Bedeutung weiß, bin ich vor allem bereit, seine Stärken anzuerkennen und mich nicht von den zugegebenermaßen sehr augenfälligen Schwächen ablenken zu lassen. Und Godzilla macht durchaus vieles richtig. So geht Honda in Sachen Spannungsaufbau fast lehrbuchmäßig vor – er streut erst einmal ein paar bedrohliche und rätselhafte Momente, wartet aber auch nicht zu lange, bis er die Katze beziehungsweise die Jura-Echse aus dem Sack lässt: Nach ziemlich genau zwanzig Minuten ist der Große Grüne, der hier wie eigentlich auch später eher ein Großer Grauer ist (und immer „der Godzilla“ genannt wird, seinen Namen also noch nicht wirklich hat), zum ersten Mal in seiner langen und noch immer anhaltenden Geschichte auf einer Leinwand zu erblicken (okay, wir erblicken nur seinen Kopf, aber der verrät ja auch schon mal eine ganze Menge).

Zudem etabliert Honda ein (menschliches) Personal, mit dem man im Gegensatz zu künftigen Filmen der Reihe noch etwas anfangen kann – auch wenn es nicht viel ist und Dr. Yamanes zunehmende Verbitterung, Dr. Serizawas innerer Konflikt oder die Probleme im Verhältnis Emikos zu Ogata und Serizawa kein wirklich ausgeprägtes Interesse hervorrufen können. Die emotionale Last, die ihnen das Skript gegen Ende aufbürdet, können sie aber immerhin tragen – und die ist beträchtlich: Godzilla ist nicht nur ein durch und durch bitterernster und phasenweise sogar düsterer, sondern eben auch tragisch angelegter Streifen. Tatsächlich werden hier explizit Tausende von Toten und Tausende von tödlich Verletzten erwähnt, man bekommt schreiende und offenkundig verstrahlte Kinder zu sehen und darf für längere Zeit dem traurigen Bittgesang eines riesigen Jugendchors beiwohnen. Auch wird gezeigt, wie eine Gruppe Fliehender vom tödlichen Strahl des Monsters getroffen und dahingerafft wird – so etwas war später für längere Zeit tabu. Bei aller berechtigten Freude über Figuren, die mehr sind als bloße Pappkameraden für eine Reihe notwendiger Füllszenen, wäre es freilich bereits in diesem ersten Godzilla-Streifen schön gewesen, wenn man etwas mehr vom Titelhelden gesehen hätte. Dessen Screentime ist jedoch eher knapp bemessen – genau genommen gibt es nur zwei ausgedehnte Monster-Passagen, und nach dem Angriff auf Tokio überlässt der Große Grüne den Menschen gänzlich das Feld. Ich will in diesem speziellen Fall noch nicht von einem ernsthaften Missverhältnis reden, aber hier nimmt doch ein in der Zukunft sehr zentrales Thema schon Gestalt an: Machen wir uns nichts vor – in einem gepflegten Kaijū Eiga sollen gefälligst die Monster im Mittelpunkt stehen.

Visuell ist der inzwischen fast siebzig Jahre alte Erstauftritt der japanischen Kult-Echse erwartungsgemäß kein Freudenfest (wobei ich grundsätzlich von der Qualität meiner Splendid-50th-Anniversary-T-Digipack-Edition sehr angenehm überrascht wurde) – Ishirô Hondas Godzilla kommt vermutlich kaum vermeidbar mit bisweilen schon arg beschädigten und nicht selten auch kontrastarmen Schwarz-Weiß-Bildern im alten 1.37:1-Format daher. Das ist aber in Ordnung und hat sogar einen ganz eigenen Reiz. Nicht in Ordnung, zumindest unter dem Strich, und damit bin ich bei einem ganz entscheidenden und die Rezeption maßgeblich beeinflussenden Punkt angelangt, ist derweil die Tricktechnik – hier sind Höhen und Tiefen zu verzeichnen, wobei Letztere leider in der Mehrzahl sind. Beginnen wir mit Godzilla selbst, der hier wie auch später im Suitmation-Verfahren umgesetzt wurde, das ich persönlich bei aller Anerkennung der Arbeit eines Ray Harryhausen noch immer für glaubwürdiger halte als das Stop-Motion-Verfahren, solange das Umfeld stimmt. Mit Umfeld sollen die Bauten gemeint sein, durch die das jeweilige Monster stapft, und die stimmen hier. Es ist des Öfteren schlichtweg begeisternd, mit wie viel Liebe und mit welchem Detailreichtum die vorhandenen Landschafts- und Gebäude-Modelle gestaltet wurden. Ein Jammer, dass die meisten zu Bruch gehen mussten. Wenn sie das tun, dann sieht das aber nicht übel aus – im Gegenteil: Vor den meisten heutzutage angewendeten seelenlosen CGIs muss sich das alte Verfahren keineswegs verstecken. Immerhin, ich sag’s nicht zum ersten Mal und werde es gern wieder sagen, geht dabei wirklich etwas kaputt, und das auch noch in Zeitlupe. Ein veritables Highlight ist aus dieser Sicht der eindrucksvoll düster umgesetzte, von Sturm und Regen begleitete nächtliche Monster-Angriff auf das Odo-Fischerdorf. 

Godzillas erstes Riesenechsen-Outfit ist derweil von durchwachsener Qualität. Vor allem beim Kopf zeigen sich Reserven: Es gibt zwei offenbar genau aus dem richtigen Winkel aufgenommene Close-ups, in denen unser aller Lieblingsmonster richtig schön fies und „echt“ aussieht, während ein Großteil der Aufnahmen seiner oberen Partie eher unscharf oder übersättigt, sprich zu dunkel ist, sodass man kaum Details erkennen kann (wie beispielsweise auch bei seinem allerersten Auftauchen). Na ja, und die gummiartigen und dennoch „steifen“ Füße funktionieren hier genauso wenig wie in späteren Jahren. Godzillas atomarer Atemstrahl ist hingegen gut umgesetzt worden (in ihm schmelzen zum Beispiel verblüffend glaubwürdig zwei Hochspannungsleitungsmasten dahin), und auch die Pyrotechnik lässt sich sehen – sehr schön ist hierbei vor allem die Explosion zweier Erdöltanks. Deutlich schwächer und in mindestens einem Fall (dem Versuch, Godzillas Füße in eine Straße einzukopieren) komplett daneben sind indes die häufig anzutreffenden Rückprojektionen, und markante Probleme zeigen sich auch wieder einmal bei Wasser und Feuer (Wellen, Spritzern und Flammen sieht man einfach an, dass sie im Kleinen entstanden). Wenn beides auch noch zusammenkommt, wird es echt bedenklich: Die Aufnahmen der eingangs teils brennend versinkenden Schiffe dürften selbst vom Mond aus als Wassertank-Modell-Tricks zu entlarven sein. Noch einen Zahn schärfer, sprich deutlicher erkennbar ist die Modelleisenbahn, die Godzilla in einer längst legendär gewordenen Szene zerbeißt (das allgemein bekannte Plakat-Bild mit dem ganzen Zug habe ich allerdings nicht gesehen!), und meilenweit jenseits von Gut und Böse sind zwei umstürzende Spielzeug-Feuerwehren – hier weiß man endgültig nicht mehr so recht, ob man das Gesehene nun als peinlich oder allerliebst empfinden soll. Das Dumme daran ist nur, dass weder das eine noch das andere in diese wie schon gesagt bitterernste Arbeit passt.

Die Darsteller können da auch nichts herausreißen – die gehören zur eher blassen Sorte, wie der extrem humorlos wirkende Akihiko Hirata als Dr. Serizawa oder der zwar deutlich angenehmere, aber ausstrahlungsarme Akira Takarada als Ogata. Als Dr. Yamane ist Takashi Shimura zu sehen, dessen Vorstellung darunter leidet, dass er eine immer griesgrämiger werdende Figur spielen muss. Am besten gefallen hat mir die sehr zierliche und auch niedliche Momoko Kôchi als Emiko Yamane, die zumindest in meinen Augen weniger eindimensional daherkommt als ihre männlichen Mitstreiter. Richtig eindimensional ist derweil das Spiel der Herren Katsumi Tezuka, Haruo Nakajima und Jiro Suzuki – die stecken nämlich abwechselnd im Godzilla-Gummikostüm. Damit bliebe noch der Score von Akira Ifukube, und der ist eine Legende – zumindest sein wunderbares und auch in späteren Jahren immer wieder verwendetes Main Theme, das man guten Gewissens als Godzilla-Marsch bezeichnen darf. Daneben gibt es zeitgemäß generische Orchestermusik, die sehr wohl laut und dramatisch als auch ruhig und eher traurig ausfallen kann – Letzteres geschieht hier in der tragischen Schlussphase sehr ausgiebig und nicht ohne Wirkung. Erhebliche Reserven gibt es allerdings beim Klang, denn den vorliegenden Mono-Aufnahmen gebricht es nachgerade schmerzhaft an Dynamik.

Unter dem Strich haben wir also einen humorlosen alten Monster-Schocker oder besser ein humorloses und sogar ziemlich hartes altes Monster-Drama, das aus heutiger Sicht unter einer nicht zu ignorierenden Disharmonie zwischen hehrem Ansinnen und mangelhafter technischer Umsetzung leidet, als Geburtsstunde des Kaijū Eiga aber von unschätzbarem Wert ist. Und ja, Godzilla will in allererster Linie ein Monsterfilm sein – die allegorische Verarbeitung des japanischen Atombomben-Traumas, zu der Hondas Arbeit immer wieder gern hochstilisiert wird, war hier ganz gewiss nicht die oberste Intention (und musste es auch gar nicht sein, da sich eine so geartete Rezeption quasi als Selbstläufer aufdrängte). In erster Linie war Godzilla eine von wirtschaftlichen Interessen bestimmte Reaktion auf Eugène Louriés ein Jahr zuvor erschienenen Dino-Horror The Beast From 20.000 Fathoms (hierzulande als Panik in New York bekannt). Die unabdingbare Frage, wie dieser Streifen wohl in seinen jungen Jahren auf das Publikum gewirkt haben mag, kann ich mir in diesem Fall zumindest tendenziell selbst beantworten – ich habe ihn zwar nicht in seinen wirklich jungen Jahren, aber immerhin noch im besten Alter gesehen. Wie oben bereits angedeutet, konnte er mich seinerzeit in keiner Hinsicht überzeugen – weder als Science Fiction noch als Horror (vor allem im Vergleich zur etwa gleichaltrigen Creature-Horror-Referenz Formicula) oder als Drama mit atombombenallegorischem Hintergrund. Am ehesten hätte er sich als Katastrophenfilm und mit einigen wuchtigen Action-Passagen während der Militär-Einsätze Anklang erarbeiten können, aber in dieser Richtung stand ihm die allzu preiswerte Umsetzung der entsprechenden Szenen im Wege. Sei’s drum – wie schon ausgeführt sehe ich Ishirô Hondas Arbeit inzwischen mit ganz anderen Augen und will ihr zu guter Letzt auch gern den Gefallen tun, sie gebührend ernst zu nehmen: Der Ur-Godzilla sei hiermit von jeglichem Trash-Verdacht befreit. Mich selbst aber will ich nun von der Aufgabe befreien, hier noch mehr schreiben zu müssen, weshalb das Fazit zu diesem faszinierenden und unentbehrlichen Stück Filmgeschichte kurz und knapp ausfällt: Gern wieder. Sehr gern.

PS: Gegenstand meiner Betrachtungen ist selbstverständlich die 92-minütige japanische Originalfassung, die auch der deutlich gekürzten, nur noch 83 Minuten langen deutschen Kinofassung zugrunde liegt. Daneben aber existiert noch eine etwa 80-minütige US-Version, und die sollte zumindest insofern von Interesse sein, als dass in ihr eigene, sprich für den amerikanischen Markt gedrehte Szenen verwendet wurden. Eine solche Schändung bedeutenden Weltkulturguts muss natürlich unbedingt verurteilt werden, aber mich treibt in dieser Sache doch so sehr die Neugier, dass ich den 1956 fertig gestellten US-Streifen, der sogar den eigenen Titel Godzilla, King of the Monsters! hat, zu Vergleichszwecken als Nächstes ansehen werde.

8 von 10 Punkten aus der Sicht des Kaijū-Eiga-Freunds und mindestens 9 mit Blick auf filmhistorische Aspekte, objektiv und ohne Kontext aber kaum 6.

(10/23) 



Details
Ähnliche Filme