Nach dem mächtigen Doppelschlag mit Infinity War sowie Endgame bedeutet Spider-Man:Far from Home nicht nur den zweiten Solo Auftritt von Peter Parker im MCU, sondern auch Nachwehe und Neuanfang für das Marvel Film Universum.
So beginnt Far from Home damit sich erstmal zum Anfang mit den Auswirkungen auf den so genannten Blip zu beschäftigen, welcher für fünf Jahre die gesamte Weltbevölkerung halbierte und damit auch auf Peters High School großen Einfluss hatte. Zudem ist die Frage, wer nach dem Tod von Iron Man die Führungsrolle bei den Avengers übernimmt. Etwas von dem Peter allerdings nichts wissen möchte, weshalb sich ein Ausflug mit seiner Klasse nach Europa, bei dem dieser hofft sich seinem Schwarm MJ annähern zu können, folglich eine willkommene Fluchtmöglichkeit darstellt. Dennoch dauert es nicht lange bis Spiderman gefordert ist, um gemeinsam mit dem auftauchenden Mysterio eine Bedrohung zu stoppen, die als Elementals bezeichnet werden....
Hatte der erste Solofilm von Spider-Man im MCU zwar überzeugt, aber mit einigen kleineren Schwächen zu kämpfen stellt Far from Home eine erfreuliche Steigerung da und kann durchaus als der bisher beste Kinofilm der freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft bezeichnet werden.Zu verdanken hat das der Film von Regisseur Jon Watts der überzeugenden sowie sympathischen Besetzung, den gelungenen Action - Sequenzen sowie einer spannenden Story, zumal es einige schöne Bezüge zu bekannten Ereignissen im MCU gibt. Jake Gyllenhaal gibt zudem einen charismatischen Bösewicht ab.
So reicht es für lockere 8 Punkte, bei dem mit dem Schlusspunkt des Filmes eine hervorragende Ausgangslage für den Nachfolger gelegt wird.