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Marshal O'Niel (Sean Connery) ist Sicherheitsbeauftragter auf dem Jupitermond Io, auf welchem Minenarbeiten durchgeführt werden. Als eine unerklärliche Serie an tödlichen Unfällen und Selbstmorden beginnt, wird O'Niel misstraurisch und beginnt genauer nachzuforschen.
Er stößt auf eine Mauer des Schweigens, bestochene Helfer- und und eine mysteriöse, die Arbeitskraft steigernde Droge. Diese steigert zwar die produktivität unter den Arbeitern, hat aber bei regelmäßigem Gebrauch äusserst unangenehme Nebenwirkungen:
Psychotische Schübe und Halluzinationen setzen ein und sind die Ursache für die steigende Zahl an angeblichen "Unfällen". Der Betreiber der Mine versucht O'Niel zu bestechen um wegzusehen, doch dieser weigert sich, sucht noch mehr Informationen und versucht Hilfe von den Minenarbeitern und sonstigen Angestellten der Station zu erhalten.
Allerdings ist niemand ausser einer unbeliebten, nach Io abgeschobenen Ärztin bereit ihm zu helfen oder auch nur zuzuhören.
Seine weiteren Nachforschungen sind den Betreibern der Mine natürlich nicht verborgen geblieben, so dass mit der nächsten Nachschub-Fähre bestellte Auftragsmörder an Bord kommen.
Nun steht O'Neil alleine gegen alle...

Outland hat genug eigene Ideen und Änderungen in der Geschichte, um nicht als reines Plagiat von "High Noon" durchzugehen.Trotzdem ist die starke Ähnlichkeit der Grundhandlung natürlich nicht von der Hand zu weisen.
Regisseur Peter Hyams hat hier eine durchgehend düstere und bedrohliche Atmosphäre geschaffen, welche dementsprechend auch der immer vorhandenen Spannung zuträglich ist.
Der Cast ist bis in die kleinen Rollen überzeugend besetzt, der Soundtrack passt, die Effekte sind zwar aus heutiger Sicht etwas angestaubt, können sich aber immer noch sehen lassen- man bemerkt definitiv, auch anhand der Bauten für den Film, dass hier Geld reingesteckt wurde.
Ein Science-Fiction-Thriller ohne Weltraumgeballer und (zu) futuristischem Schnickschnack, welcher thematisch ebenso auf der Erde spielen könnte.

8/10

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