Glaubt man heutzutage das Fortsetzungen Übermaß genommen haben, ist es tatsächlich seit jeher gang und gäbe erfolgreiche Stoffe fortzusetzen.
So bekam auch der Klassiker Planet der Affen eine solche.
Ein Raumschiff von der Erde macht eine Bruchlandung in einer trockenen Landschaft auf einem unbekannten Planeten. An Bord befinden sich zwei Astronauten, Brent und der Kapitän. Ihr Auftrag lautet, den verschollenen Astronauten Taylor und seine Mannschaft zu finden. Als Brent kurz vor dem Absturz eine Überprüfung der Erdzeit auf den entsprechenden Instrumenten vorgenommen hat, hat er das Jahr 4955 (im Originalton: 3955) abgelesen. Da die beiden Astronauten dieselbe Flugbahn wie Taylor geflogen sind, geht Brent davon aus, dass Taylor und seine Crew ebenfalls abgestürzt sind. Als der Skipper kurz darauf stirbt und von Brent beerdigt wird, nähert sich ihm eine Frau auf einem Pferd: Es ist Nova, die stumme Frau, die im ersten Film der Reihe zusammen mit Taylor aus der Affenstadt geflohen war. Brent entdeckt Taylors Erkennungsmarke, die sie um ihren Hals trägt, und bittet sie, ihn zu Taylor zu führen, doch sie reitet mit ihm stattdessen direkt in die Stadt der Affen....
Ohne annähernd die Klasse des Originals zu erreichen, ist das zweite Affen Spektakel eine solide Fortführung der Reihe. So wurde durchaus sichtbar Aufwand betrieben, was sich in den gelungenen Effekten sowie den Masken zeigt. Zudem ist das Tempo hoch vor allem in der ersten Filmhälfte und auch Spuren jener Sozial Kritik, die das Original so auszeichnete, finden sich in dem Film von Regisseur Ted Post, der eine visierte Regie hinlegt.
Dennoch fehlt es Atmosphäre und inhaltlich bekommt man nichts neues geboten bzw der Ansatz der Story funktioniert nur bedingt.
So reicht es auch nur für 6 Punkte.