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Jack Avery läßt nach einem traumatischen Erlebnis die moderne Gesellschaft hinter sich und haust als Einsiedler in der Wildnis. Eine Anthropologin kommt ihm auf die Spur und möchte seine Geschichte erfahren. Gleichzeitig treib ein gestörter Kinderschänder sein Unwesen in der Gegend, dummerweise gerät Jack in Vedacht, der Perverse zu sein....

Erwartet man aufgrund des Coves eher einen typischen Survival-Streifen, überrascht Hidden Fear mit einem eigentümlichen Aufbau und einer recht komplexen Thrillerstory. Robert Logan füllt dabei die Heldenrolle hervorragend aus, zudem gelingen einige wunderbare Aufnahmen in der Wildnis und schöne Kamera-Ideen.
Im Endeffekt versäumt der Film dann aber, im letzten Drittel einen Gang hochzuschalten. Speziell der Hintergrund des Bubiface-Kinderkillers hätte noch schön creepy ausgebaut werden können. Auch wird insgesamt etwas zu wenig action gezeigt, das hätte man ruhig noch etwas rasanter gestalten können.
Dafür punktet man eben mit charmanten Darstellern und passend-pragmatischem Humor. Ein paar kurze Härten hätten dem Film aber auch nicht geschadet.

Solides, unkonventionelles Thriller-Drama mit Abenteuer- und Backwood-Elementen. Für zwischendurch an einem trüben Sonntag durchaus genehm. 6/10

MovieMadness

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