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Schön fotografierte, aber letztlich vollkommen uninspirierte Gruselpuppe. Von einer Killerpuppe kann angesichts der harmlosen und leichenarmen Gangart gar keine Rede sein. Während in finanzieller Hinsicht wohl Kollegin Annabelle aus dem Conjuring-Universum als Vorbild diente, hat man auf inhaltlicher Ebene ganze Szenen vom lieben Chucky geklaut, weil auch hier ein verstörter, verbal nur begrenzt fähiger Bengel andauernd für Unfälle und Sachbeschädigung bestraft werden soll, er aber alles auf die Puppe schiebt und kein Erwachsener ihm glaubt. Und wie beim Chucky-Remake aus dem Vorjahr muss zuerst ein Haustier dran glauben, bevor die Menschen als Opfer in den Fokus rücken. Ist also wie gesagt ein an Ideenarmut kränkelnder, wenn auch dem Auge schmeichelnder Spuk. Andauernd kommt dem Horror-Kenner als Gedanke in den Sinn: Ach die alte Nummer wird jetzt durchgezogen...