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Gewalt und Slapstick - eine Kombination, die für das chinesische Kino und seine Zuschauer vollkommen normal ist, mit der wir uns im Westen aber immer noch schwertun. Blutige Shootouts und trivialer Klamauk, etwa Faxen auf der Herrentoilette oder am Esstisch, wechseln sich hier ab. Dazu gibt es - typisch für die Shaw Brothers - geklaute, plärrende Musik aus der Konserve, teils aus 2001: ODYSSEE IM WELTRAUM und FREITAG DER 13., die den Film unnötig älter erscheinen lässt, als er es ist. Hinzu kommen wieder einmal allerlei Geisterspuk und skurrile Stunts. Das Treiben hat in diesem Fall eine wirklich drollige Naivität und Energie, ist nur halt sehr flach. Eingeschworene Fans des Hongkonk-Films werden das alles sicher wieder originell und genial finden. Durch eine neutralere Brille betrachtet, muss man aber feststellen, dass die eingesetzten Tricks, etwa bei Gummiknarren und langen Armen, leicht zu durchschauen sind.