Ein finstrer Drogenboss entführt einen Professor, um mit dessen Entwicklung seine Macht noch weiter auszuweiten. Dies ruft seine Tochter, ein Polizistenpaar und den "Stabilizer" mit weiblichem Anhang vom F.B.I. auf den Plan, die den Professor befreien und den Bösen ein Bein stellen wollen.
Gleich zu Beginn, als ein Motorrad durchs Fenster in das Labor des Profs heizt und der Fahrer die Tür für seine Kumpanen öffnet, merkt man, dass man es mit einem reinen Actionstreifen zu tun hat. Die Geschichte ist wie bei den meisten Actionprodukten der 80er Jahre nebensächlich. Nach einer Einführung der Figuren, wobei der Stabilizer auch gleich mal verlauten lässt, warum er so genannt wird und der Legung des Grundplots geht es Schlag auf Schlag, wobei die Äkschen ab und an von kurzen Dialogen, Rückblicken, die gewisse Konflikte erklären (so hat es z.B. der Drogenboss dem Stabilisierer zu verdanken, dass er mit einem Gehfehler durchs Leben schreiten muss und jener hat aus Rache dessen Verlobte vergewaltigt und getötet), Rivalitäten in Reihen der Bösen und den unumgänglichen Liebeleien unterbrochen wird. Nach Logik und Sinn sollte man dabei nicht fragen, denn dann steht man auf verlorenem Posten.
Für Unterhaltung ist auf jeden Fall gesorgt, denn der Film geizt nicht mit netten Einfällen und es ist eigentlich ständig etwas los. So gibt es viele Kampfszenen, Auto- und Motorradstunts, Explosionen und Gewalttätigkeiten in Form von Stromfolter, dem Einsatz des mit Spikes ausgestatteten Schuhwerks des Drogenchefs, in Rasentrimmer purzelnden Finsterlingen, Flammenwerfern oder einfachen, aber blutigen Schießereien. Die Umsetzung der Actionszenen ist dafür, dass dieser indonesischen Produktion kein allzu hohes Budget zur Verfügung gestanden haben dürfte, sehr gut geraten. Bei manch einem Stunt sind Fahrzeuginsassen zwar als Puppen identifizierbar, aber da drückt man bei der Vielzahl von gelungenen Fights, Duellen und Explosionen gerne ein Auge zu.
Für Trashvergnügen ist ebenfalls gesorgt, denn es gibt einiges zum Feixen, wenn sich der Stabilizer z.B. mit einem flotten Spruch aus einem fahrenden Auto rollt, sich in einer anderen Szene von einer billigen Lageplanzeichnung in die Falle locken lässt ("Das ist Babypuder!"), in einem Rückblick erkennbar wird, dass in seinem Schlafzimmer ein sensationelles Bild von ihm an der Wand hängt, er zur ungewöhnlichen Methode des auf einem Laster in einem Fass Hin- und Herrollens greift, wenn er etwas aus einer Person herausbekommen möchte oder er am Ende in einer wahnwitzigen Szene dem Anführer im freien Fall den Garaus macht.
Die Darsteller geben auch Grund für Heiterkeit, denn sie sind typische Produkte der 80er Jahre, was sie in Kleidung und Frisuren deutlich widerspiegeln. Ihre schauspielerischen Leistungen bleiben nicht in Erinnerung, denn von dieser Seite kommt nicht viel, aber manch ein Outfit, wie z.B. der Mr. "B.A." T.-Verschnitt, ein Eidechsen-bei-lebendigem-Leib-Verputzer (wobei hier wohl leider nicht zu einem Trick gegriffen wurde) oder halt die Hauptfigur mit Brian May-Gedächtnis-Frisur.
Insgesamt eine spaßige Angelegenheit ohne fühlbare Längen, aber einen sinnvollen und durchdachten Film sollte man nicht erwarten.