Review

Mal wieder wird der Erdball von Zombies überrannt...
Mal wieder ist eine kleine Gruppe von Überlebenden auf der Flucht...
Mal wieder machen Menschen und Vampire gemeinsame Sache und treten den Untoten kräftig in den Arsch...
...naja, ok, letzteres ist neu, aber trotzdem ist MEAT MARKET ein ziemlich banales und langweiliges Unterfangen.

Als erstes wäre einmal zu erwähen, dass es sich hierbei um eine Amateur-Produktion handelt. Unansehnliche Laiendarsteller, billige Sets und Zombie-Masken und leider Gottes auch miese Splatter-Effekte stehen hier also an der Tagesordnung.
Ja, der Gore ist nicht auf Ittenbach-, sondern eher auf Taubert-Niveau. Leider.
Einem Zombie wird mit dem Auto über die Rübe gefahren und einem wird der Schädel mit der Kreissäge geöffnet, das sieht tatsächlich einigermaßen gelungen aus, meistens spitzt jedoch nur ein bisschen Himbeer-Marmelade gegen die Wand. Blutige Kopfschüsse, Ausweidungen oder Amputationen á la "Braindead", "Dawn of the Dead" oder von mir aus auch "Premutos" gibt's hier nicht zu bestaunen...

Die Story ist, wie gesagt, sehr banal und langweilig, um Spannung und einen linearen Handlungsaufbau wurde sich anscheinend überhaupt nicht bemüht und die Sache mit den Vampiren (drei Tussen in Latex, die aber nicht geil ausseh'n ;-) kann man getrost unter den Tisch fallen lassen...

Fazit also:
Sehr nichtiger, amateurhafter und weder freiwillig, noch unfreiwillig komischer Very-Low-Budget-Zombie-Streifen.
Ein paar mal wird ganz anständig gesplattert, insgesamt ist das aber eindeutig zu wenig...

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