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Ich habe ja ein Herz für solche No Budget Streifen, in denen unbedarfte Amateure mit Freunden, Bekannten und Verwandten in Rollen einfach drauf los filmen und den Hollywood-Perfektionismus links liegen lassen. MEAT MARKET ist aber tatsächlich ganz ansehnlich geworden. Er stellt beileibe nicht die übelste Zombie-Apokalypse vom US-Indy-Sektor dar und schafft es sogar, ein Gefühl eines fortschreitenden Leerfressens der Welt zu simulieren. Die lesbischen Vampirfetischmädels und den mexikanischen Wrestler gibt es halt als kuriose Extras obendrauf, auch wenn ein Brian Clement als Geschichtenerzähler dann doch nicht ganz mit einem Regiekollegen wie Lee Gordon Demarbre Schritt halten kann. An originellen Momenten mangelt es indes nicht: Ein Zombie liegt auf dem Bauch, unter ihm eine Granate, die Explosion sprengt ein Loch in den Boden und die Innereien prasseln auf ein Paar herab, das ein Stock tiefer gerade Sex hat!
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Schade, hatte mich seitdem ich das erste mal von dem Film gehört habe darauf gefreut. Und nun habe ich die DVD gesehen.... Billige (aber über Amateurniveau) Effekte. Blut, das wie Himbeermarmelade aussieht, total wirre Story mit High-Tech Vampiren (??!).... OMG! Was mir gut gefallen hat, waren die Zombies, die Romerotypisch auftraten. Jedoch muss ich leider alles in allem die Note 2/10 vergeben. Der Film war mir als Zombie-Fan seit Urzeiten einfach zu langweilig. Eventuell hab ich auch nur zuviel erwartet. Teil 2 werd ich mir trotzdem angucken, wenn dieser mal erhältlich ist. Wer Zombiefilme ohne großen Sinn (und mit geringen Erwartungen) auf etwas gehobenem Amateurniveau mag, sollte trotzdem mal reinsehen.