Wieder ein Giallo von Sergio Martino (Der Killer von Wien), der für mich zu den Klassikern dieses Genres zu zählen ist. Die Geschichte ist äußerst Spannend umgesetzt worden und wartet gegen Ende , auch noch mit einigen Wendungen und Überraschnungen auf. Man bekommt natürlich die typischen Giallo zutaten geboten, wie ein Mörder, der in schwarer Kleidung und einem Messer, seine Morde begeht. Die Morde sind recht hart umgesetzt worden, wenn auch nicht so hart, wie in einem Dario Argento Movie aus dieser Zeit. Die Darsteller können wieder allesamt in ihren Rollen glänzen. Mal wieder ist George Hillton dabei, der ja in mehreren Sergio Martino Filmen schon mitgespielt hat. Ihm zur Seite steht diesmal als weiblicher Part, nicht wie gewohnt Edwige Fenech, sonder die nicht weniger attraktive Anita Strindberg, bekannt aus Filmen wie "Chi l'ha vista morire (The Child - Die Stadt wird zum Alptraum)" oder "Milano odia: la polizia non può sparare (Der Berserker)" . Sie hat mir sehr gut gefallen, in der Rolle der Fotografin Cleo. Erwähnenswert ist auch die exzellente Kameraführung, die ein paar wirklich tolle Einstellungen zeigt. Auch der tolle Soundtrack von Bruno Nicolai, der sich wirklich sehr gut anhört. Auch fand ich es gut, das man mit Athen und London, mal etwas andere Location bietet. Was manchen vieleicht stören könnte ist, das das Tempo beim Film doch ziemlich gedrosselt daherkommt, was mich persönlich jetzt nicht gestört hat. Mir macht es immer wieder Spaß "La Coda dello Scorpione" mir anzusehen, weswegen ich finde, das dieser Streifen in jeder gute Giallo Sammlung gehört.