Review

Eines Vorweg: Ja, Kapitel Zwei ist lang, wie es sehr häufig in Reviews kritisiert wird, aber was dann leider außer Acht gelassen wird ist, dass diese Zeit gar nicht wirklich auffällt, was wiederum bedeutet, dass der Film sehr gute Unterhaltung verspricht.


Im ersten Kapitel haben wir es mit Kindern zu tun. Somit sind die Ängste, von denen sich Pennywise zusätzlich ernährt nicht ganz so unheimlich, auch wenn der Clown seinerzeit schon ordentlich für Gänsehaut sorgte. 

Somit wurde die Spannungsschraube bei den Erwachsenen mit ihren ausgeprägteren Ängsten wirklich um einiges angezogen. Wer sich noch an den TV Film erinnert, der weiß im Grunde auch schon, dass es in dem Streifen einen Part gibt, in dem alle Mitglieder des Loser Clubs nach der Reihe mit ihren Ängsten in Form von Pennywise konfrontiert werden.

Das lässt einen als Zuschauer kaum zur Ruhe kommen. Auch sieht man hier einiges mehr von dem Horrorclown. Er ist zudem auch gemeiner geworden und sinnt nach Rache.

Auch gibt es einen witzigen Cameo Auftritt von Stephen King selbst, wie auch die Thematik teilweise an unsere Zeit aktualisiert wurde. Der Grundkanon des Films, dass Freundschaft alles besiegen kann, ist eine schöne Botschaft.

Da es auch Rückblicke gibt, sieht man auch die Kinderstars noch einmal, die zu ihren Erwachsenen Pendants sehr gut ausgewählt wurden. 

Es gibt eine Menge Splatter- und Gruseleffekte, was den Film zu einem würdigen Abschluss der Saga macht.

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