... den Pariser Mai des Jahres 1968, der äußerst knapp auch auf Elemente der Vorgeschichte eingeht – auf die in "La chinoise" (1967) porträtierten studentischen Diskussionen, auf die anwachsende Zahl der Studierenden, auf das Leben in der Studentensiedlung, auf sinkende Löhne und steigende Arbeitslosenzahlen, auf den Wertverlust von Wertpapieren, auf die Konsumgesellschaft, auf Kuba, auf Vietnam, auf das Attentat auf Rudi Dutschke usw. – und von den Auseinandersetzungen zwischen den Studierenden im Rahmen der Besetzung der Sorbonne über die Demonstrationen und Barrikaden zunächst auf die Arbeiterstreiks zu sprechen kommt, um über das Grenelle-Abkommen, dessen Aufnahme unter den Streikenden sowie über de Gaulles Verordnung der Auflösung der Nationalversammlung zum vielbeachteten Tod des Schülers Gilles Tautin und zum Auslaufen der Rebellion im Juni zu gelangen. Zu Wort kommen neben Studierenden und Arbeiter(inne)n dieser Bewegung auch weniger politisierte Zeug(inn)en der Unruhen und Barrikaden sowie bekanntere Persönlichkeiten wie der Nanterre-Dekan Pierre Grappin, der Physiker Alfred Kastler, Alain Geismar, Alain Krivine, Daniel Cohn-Bendit und andere...