Zuerst möchte ich mich bei meinen Vorgängern dafür bedanken, dass sie die nichtige Story von "I.K.U.“ so schön beschrieben haben und mir das somit erspart bleibt.
"I.K.U.“ ist ein äußerst gelungener Sexfilm, der sowohl mit den Stilmitteln des Porno- als auch des Kunst-Kinos kokettiert und dadurch eine reizvolle Genremelange entstehen lässt.
Neben einigen kühl wirkenden Dialog-Szenen, witzigen visuellen Einfällen und einer etwas melancholischen, verträumten Atmosphäre, wird dem nach nackten Japanern gierenden Zuschauer eine recht verträgliche Zusammenfassung sexueller Ausrichtungen geboten.
Auf KS und NV, wie man in der Fachsprache so schön sagt, wurde glücklicherweise verzichtet, aber ansonsten dürfte für jeden Geschmack etwas dabei sein. Ob Homosexualität, Travestie, Bondage, oder Masturbation – alles wurde in einen ansprechenden ästhetischen Rahmen gesetzt, der die Sichtung dieses originellen Films zu einem kurzweiligen Vergnügen macht.
Es wäre unfair, "I.K.U.“ als reine Masturbationsvorlage herunterzuspielen, aber bei all seinen Qualitäten ist er eben auch eine hervorragende Masturbationsvorlage und mehr, denke ich, kann ein solcher Film nicht leisten, also schließe ich hiermit meine wohlwollende Kurzkritik.
Wenn’s nach mir geht: Bitte mehr davon!