Alle Kurzkommentare


5

Die paar Mini-Dokus, die zeitgleich mit den Blair Witch Kinofilmen rauskamen, sind alle nicht schlecht gemacht, aber sie sind sich alle sehr ähnlich: von der Länge her, vom Stil, von den Bildern. Außerdem werden Schauspieler wiederverwendet und Aufnahmen recycelt. Alles wie aus einem Guss. Diesmal aber steht eine Serienmörderstory aus dem Kaff Burkittsville im Vordergrund, die so weit von der Blair Hexe entfernt ist, dass man sich fragt, was das noch mit dem Filmfranchise zu tun hat. Sicher: Dieser unangenehme Kriminalfall wird eindringlich geschildert und gerade die Einblicke in eine geschlossene Nervenheilanstalt erweisen sich als heftig und aufwühlend. Trotzdem: Ist alles nur noch Beiwerk. Zu einer eigenwilligen Musikuntermalung, die eher entnervend als schaurig ist, gesellt sich eine schlechte Tonmischung. Jedenfalls haben die Blair Witch Macher die Kuh bis auf den letzten Tropfen leergemolken.

10

Story: Anhand von Interviews, Polizei-Material und ähnlichem wird versucht, herauszufinden, wer der Mörder der 7 Kinder von Burkittsville war, die zwischen den Jahren 1940-42 ermordet wurden. Schauspieler: Da es eine Dokumentation darstellen soll, müssen die Schauspieler natürlich allesamt super sein. Dies sind sie MEINER MEINUNG nach auch.Gute Leistung. Musik: Die Musik ist meistens arg im Hintergrund und stört nicht. Schöne Klänge unterstützen die Aufnahmen. Gut. Fazit: Wer Gefallen an den "Blair Witch"-Filmen fand, wird diese (Fake)-Doku sicherlich auch mögen.Es ist einfach so "real"...

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