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Eine Gruppe von Menschen, isoliert von der Außenwelt und gefangen in einem geschlossenen System, das nach ganz eigenen Regeln zu funktionieren scheint – kein Wunder, dass Vincenzo Natali, Regisseur von CUBE, NOTHING und HAUNTER, Interesse an diesem Stoff hatte. Allerdings ist sein Film, der auf einer Short Story von Stephen King und Sohn Joe Hill basiert, etwas lang, langatmig und auch recht banal geraten.

Kings Einfluss ist zwar jederzeit spürbar, jedoch zeigt sich hier wie in vielen anderen Verfilmungen seiner Werke auch, dass seine Stärke, normale, authentisch gezeichnete Menschen, mit übernatürlichern Phänomenen und hier auch wieder einmal mit religiösem Fanatismus zu konfrontieren, in der literarischen Langfassung hervorragend funktioniert, weil dort die Charaktere wirklich ausgebaut werden können. In Spielfilmlaufzeit gepresst, werden die Figuren und ihre Motive leider immer wieder auf Stereotypen reduziert.

So wird die anfänglich noch vielversprechende Geschichte aus der TWILIGHT ZONE immer klischeehafter und die Figuren bleiben blass – dass Patrick Wilson der charismatischste Darsteller im Cast ist, spricht Bände.

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