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Bevor es für Porno-Legende Henri Pachard endgültig in die Adult Industry ging, lieferte er noch schnell diese unanschbaure TV-Satire ab, die man in gewissen Momenten als Vorläufer zu "Kentucky Fried Movie" betrachten könnte, der wiederum erst zwei Jahre später erschien.

Die Handlung, wenn man überhaupt noch davon sprechen kann, rückt den fiktiven Fernsehsender WKLITT in den Mittelpunkt, wo eine Sexfilm-Preisverleihung ausgestrahlt wird. Dazu gibt es Clips und Werbespots mit ebenfalls schlüpfrigem Kontext.

Leider kommt "Video Vixens" völlig witzfrei daher: Eine Schauspielerin wird im Schamhaarbereich für einen Porno frisiert, im Folterkeller Werbung für ein stimulierendes Parfüm gemacht. Der Rest ist eine holprige Kalauer-Parade ohne jeglichen Zusammenhang. Extrem billig produziert, wobei man wohl diverse Drehbuchseiten zum Tapezieren der Fensterscheiben am Set benutzt hat.

In einem Durchgang ist "Video Vixens" kaum erträglich und selbst für hartgesottene Trashfans eine Zumutung. Rick Rosenthal (Regisseur von "Halloween 2") und Steve Miner (Regisseur von "Halloween H20") unternahmen hier ihre ersten Gehversuche im Moviebiz, dürften auf so einen Einstand aber wohl kaum stolz gewesen sein. Recken wie George "Buck" Flower oder John Alderman hat man sowieso in jeden Schlock reinbekommen.

Fazit: Ramsch, der heute im Sortiment von Troma zu finden ist. Und irgendjemand muss ja auch sowas rausbringen...

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