Inhaltsangabe

von PierrotLeFou

Im alten Florenz ehelicht die junge Ursula den ...

... alten Bildschnitzer Meister Anton, den sie nicht liebt. Während er, trotz seines schwachen Herzens, beständig an einer Figur nach Ursulas Antlitz arbeitet, trifft diese sich immer wieder mit Bertram, dem schönen Sohn des Bürgermeisters.
Als sie bei einem reisenden Mönch, der Kräuter, Salben und Tinkturen aus dem Klostergarten verkauft, ein tödliches Gift entdeckt, liebäugelt sie mit einem romantischen Doppelselbstmord. Doch der Bettelmönch, der Zeuge von Ursulas Beziehung zu Bertram wird, ahnt Böses und dreht ihr ein wirkungsloses Mittel an. Zugleich klärt er den berühmten Meister Anton über die wahre Beschaffenheit seiner Ehe auf.
Ungläubig eilt der gehörnte Gatte nach Hause, wo sich Ursula gerade mit Bertram getroffen hat – bereit, dass Gift einzunehmen. Bertram kann sich verstecken; doch Meister Anton muss ansehen, wie Ursula das vermeintliche Gift in einen Trinkbecher schüttet – und scheidet bei diesem Anblick an einer Herzattacke dahin.
Ein eintreffender Mob, der Meister Anton nachgeeilt war, glaubt an einen Giftmord, zumal Ursula sich nun weigert, aus dem verdächtigten Becher zu trinken. Ehe die vermeintliche Mörderin hingerichtet werden kann, klärt jedoch der hinzukommende Mönch alle über die Beschaffenheit des vermeintlichen Gifts auf.

Einige Zeit später ereignet sich ein Wunder: Eine Jesusfigur des Holzschnitzers beginnt zu bluten. Allgemein wird dieses Ereignis als Zeichen für Ursulas Schuld gedeutet – und man drängt die Frau zur Feuerprobe, um somit ein Gottesurteil über sie fällen zu lassen. Bertram jedoch nimmt mit dem Einverständnis aller die Feuerprobe auf sich. Im Vorfeld dieser Probe plagen Ursula, moralisch vom gütigen Bettelmönch unterstützt, jedoch Zweifel und sie rekapituliert das tragische Ableben Meister Antons, der ihr mehr und mehr der Jesusfigur zu gleichen scheint...

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