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Horroranthologien haben noch selten die Gründung von Fanclubs zur Folge gehabt. Das wird wohl auch nicht bei Twists of Terror geschehen. Hier wird in drei Episoden Twilight Zone artige Geschehnisse geschildert umrandet von einer eher seltsamen Rahmenhandlung rund um einen Angoraphobiker und seinem mysteriösen Gast.

Geschichte Nummer eins handelt von einem Ehepaar, das die zweiten Flitterwochen in Angriff nehmen will. Auf dem Weg dorthin werden sie jedoch von einem anderen Wagen von der Straße gedrängt, um dann von einer zwielichtigen Mitfahrgelegenheit nicht nur mitgenommen, sondern auch gleich in eine entlegene Blockhütte entführt zu werden. Dort stellt sich heraus das der Ehemann die Entführer engagiert hatte, um seine Frau zu vergewaltigen und umzubringen. Doch um den titelgebenden Twist zu erfüllen, hat seine Frau ähnliches geplant.

Die Story ist zwar nicht die Wucht in Tüten, aber dennoch recht raffiniert struktuiert und eindeutig der Platzhirsch der Trilogie. 6/10

Nummer zwei handelt von einem Mann, der von einem Hund angefallen wurde und in das Adäquat von South Parks Hells Pass Hospital transportiert wird. Dort erstaunt vor allem, nicht nur das man dort offensichtlich während der Behandlung rauchen darf, die Tatsache das dort ein etwas seltsamer Arzt offensichtlich seltsame Dinge mit Patienten treibt, sondern auch das der Patient sich ständig fragen muß, ob seine Eindrücke aufgrund der Medikamente entstanden sind, oder ob sich diese real ereignen, bis ihm die Belegschaft die Wahrheit eröffnet.

Das ganze ist etwas arg konstruiert und nicht wirklich spannend, hat aber auch einen recht netten Twist zu bieten 4,5/10

Der dritte im Bunde handelt von einer eher zierlichen Single Frau die auf einer Herzblatt Verantaltung einen netten Mann trifft und sich mit selbigen in einem Haus vergnügt, das dieser mit einem Kumpel lediglich verwaltet. Als die beiden andeuten sie velassen zu wollen, nimmt sie diese Tatsache nicht gerade wohlwollend auf und tötet die beiden. Als sie zu Hause wieder eintrifft erkennt man erst welchen Spleen sie wirklich hat.

Nee, das war nichts, keine gute Präsentation und der Schlußgag zündet auch nicht 2/10

Alle diese Geschichtchen sind nur teilweise von Bedeutung und die Sammlung davon muß man nicht unbedingt in seinem Plattenschrank haben. Zumal der Horrorgehalt darin kaum existiert und quasi auch kein wirklicher Blutfluß da ist, sowohl inhaltlich als auch wortwörtlich. Die Darsteller sind zwar ok, reißen aber auch nicht zu standing Ovations hin. Insgesamt ein eher schwacher Episoenhorror.

4/10

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