Review

kurz angerissen*
*erstmals veröffentlicht: 09.09.2012

Eine Robinson-Crusoe-Parabel, die sich ihres Status bewusst genug ist, um sich nach der Vorlage zu betiteln und im Film auch darauf Bezug zu nehmen. Der Handlungsverlauf ist eben der gleiche und die Handlungsarmut ebenfalls – der Fokus liegt auf der psychologischen Komponente. Mit nur wenigen Sets und vielen Matte Paintings und Archivaufnahmen bei größer angelegten Panoramashots werden die Kosten günstig gehalten, doch das, was gezeigt wird, ist mit viel Liebe zum Detail umgesetzt, so dass es sich um einen sehr hübsch anzuschauenden Film handelt. Inhaltlich alterniert er die Isolationsthematik geschickt und stimmt sie auf die Einsamkeit auf einem fremden Planeten ab. Etappenweise tauchen neue Gefahren auf, beginnend bei der Armut an O2 bis zur Attacke außerirdischer Raumschiffe, die zwar viel zu oft wiederholt wird, aber grundsätzlich herrlich unwirklich verlaufende Flugbahnen beinhaltet – das würde man sich nochmal in heutigen SciFi-Produktionen wünschen, denn inzwischen wirken Raumschiffe im Realismuswahn immer so, als seien sie auf der Erde gebaut worden.

Ein Affe sorgt als steter Begleiter für weitere Abwechslung und einen rudimentären Gesprächspartner und Stichwortgeber, der die Story immer wieder in den richtigen Momenten antreibt. Insgesamt vollkommen zu Recht ein B-Movie-Klassiker. Adam West ist übrigens auch kurz dabei.

*weitere Informationen: siehe Profil

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