Alle Kurzkommentare


6

Ein sehr ruhiger schon fast träge inszenierter Thriller mit Gruselelementen. Manche Dialoge sind leider sehr einfach und schon lächerlich ausgefallen. Die Handlung ist interessant und besitzt einige nette Ideen, wie die Szene mit der Hypnotiseurin. Die letzte halbe Stunde wird das ganze dann interessanter und das Opfer wird wahnsinnig oder von einem Geist besessen und nimmt blutig Rache. Auf VHS wurde der Film gekürzt, was man auf der CMV DVD bewundern darf. Der Film bietet nur ganz wenig Gewalt, die ist aber orgentlich ausgefallen. Da die Handlung auf 90 Minuten gestreckt wurde, sieht man 3-4 unnötige Sexszenen, die für einen Thriller recht freizügig ausfallen. Als Fazit kann man sagen, ein mittelmäßiger Film mit einigen starken Momenten, etwas Erotik, guten Darstellern und einem blutigen Finale.

6

HAUNTING FEAR ist die sehr sehr freie Umsetzung von Edgar Allan Poes 'Lebendig begraben'. Die hübsche Vicky hat ständig Alpträume und befürchtet lebendig begraben zu werden. Sie begibt sich deswegen in ärztliche Behandlung. Ihr Mann hat ein Verhältnis mit seiner Sekretärin und Spielschulden. Das Liebespärchen betäubt Vicky und sperrt sie in eine sargähnliche Kiste um sie so zu Tode zu erschrecken. Doch die dann Scheintote nimmt grausame Rache. Für amerikanische Verhältnisse hat der Film erstaunlich viele Sexszenen und zeigt viele weibliche Rundungen. Flair hat er wie in den 80ern. Bis auf das recht blutige Finale und der Traumszene in der Pathologie (nur kurzer Auftritt von Michael Berryman 'The Hills have eyes' als fieser Einbalsamierer) gibts keine Splattereinlagen zu bewundern. Die wenigen Goreeffekte sind ganz gut. Fazit: Humorarmer Trashfilm, nicht einmal schlecht, der durchaus im Nachtprogramm von Arte laufen könnte.

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