William Lustig darf einmal mehr seine Begeisterung für Geschichten über Serienmörder unter Beweis stellen. Diesmal ist es jedoch leicht verdauliche Slasherkost ohne Psychologie oder Obsessionen, dafür aber mit einem langen - wenn auch ziemlich unblutigen - Bodycount und viel Action. Das offene Ende und die Unsterblichkeit des übernatürlichen Killers sind Tribute an erfolgreiche Ikonen wie Freddy, Jason und Michael Myers, denn MANIAC COP wandelt ganz auf möglichst massentauglichen Pfaden. Man muss diesem Schurken in Polizeiuniform aber zugestehen, dass er eine gewisse Faszination dadurch besitzt, dass er sich hinter einer Fassade der Sicherheit und Geborgenheit verbirgt, ähnlich wie ein irrer Weihnachtsmann oder eine Mörderpuppe. Außerdem sind die Darsteller (Atkins, Campbell, Landon) die ideale B-Film Besetzung und die Titelmelodie von Jay Chattaway ist genial mystisch.