Ein wahnsinniger Killer zieht durch die Stadt. Seine Opfer wählt er scheinbar wahllos. Er schlitzt sie auf oder bricht ihnen das Genick. Das Schlimmste jedoch: er trägt eine Polizeiuniform. Die Polizei ist ratlos, jedoch verdächtigt man einen jungen Polizisten (Bruce Campbell), die Morde begannen zu haben. Jedoch häufen sich mit der Zeit die Beweise, dass es sich um einen anderen, viel grausameren Täter handelt...
Der erste Auftakt zur mittlerweile dreiteiligen Filmreihe ist wirklich interessant geraten. Man bekommt hier in alter Slashermanier gleich am Anfang erstmal einen schönen Beispielmord präsentiert. Als Krimi funktioniert das Ganze leider nur recht schwach, schon gegen Filmmitte ist man als Zuschauer ziemlich genau darüber aufgeklärt, um wen es sich hier handelt.
Die Schauspieler machen ihren Teil soweit alle ganz gut. Nennenswert ist hier natürlich Bruce Campbell, den die meisten eher als Ash aus der Tanz der Teufel-Trilogie kennen werden. Ansonsten ist mit B-Stars besetzt worden, die man soweit aber alle durchaus für voll nehmen kann. Zum Score braucht man wenig Worte zu verlieren, der passt soweit.
Die Idee des Films mit dem wahnsinnigen Cop ist grandios: man weiß anfangs wirklich gar nicht, was man so recht glauben soll. Ist es einfach nur ein Psychopath? Oder ist es doch ein Polizist? Der Gang durch das Polizeiquartier lässt auch vermuten: ist es einer von ihnen?
Leider kommt man von selbst nicht drauf, von wo der Täter stammt. Man bekommt hier jedoch dann eine astreine Aufklärung über die Triebe des Täters geliefert, auch wenn jedoch nicht so ganz klar ist, warum er eigentlich unschuldige Menschen ermordet.
Die Morde selbst fallen relativ harmlos aus. Man sollte hier jetzt keine Schlachtpalette wie etwa in Freitag der 13. erwarten, dafür werden sie umso rafinierter und sadistischer begannen. Gegen Mitte des Films gibt es dann nochmal eine total plötzliche Wendung, als (VORSICHT; SPOILERWARNUNG) auf einmal der vermeintliche Hauptcharakter des Films umkommt. (SPOILERWARNUNG ENDE)
Was man dem Film gar nicht ansieht, ist sein minimales Budget; Hier wird geschossen und gemordet und vor allem gegen Ende gibt es noch einmal ordentlich was an Action gezeigt.
Insgesamt ist dem Regisseur hier ein kleines Meisterwerk im Bereich des Slasherfilms gelungen. Genrefans werden voll und ganz auf ihre Kosten kommen. Gibt von mir 8/10 Punkten.