Vier Mädels (Megan, Terry, Roxanne und Jan) reinigen übers Wochenende ein altes Haus für deren neue Besitzer. In der ersten Nacht taucht ein mysteriöser Fremder auf, der ihnen ein antikes Buch in die Hände drückt und danach gleich wieder verschwindet. Megan liest in dem Buch und erweckt dadurch einen Dämon zu neuem Leben, der sogleich Besitz von Roxannes Körper ergreift. Es beginnt eine Nacht des Grauens....
Viel-Filmer Fred Olen Ray hat mit Evil Toons sicherlich kein Meisterwerk abgeliefert, aber einen sehr unterhaltsamen Film, der wie üblich mit Low Budget gedreht wurde.
Der Film macht einfach nur Spaß. Die Story ist recht solide, wenn auch nicht wirklich neu und originell. Die Mädels sind recht attraktiv und hüpfen alle paar Minuten aus ihren Klamotten (wieder einer dieser Filme in denen wirkliche mindestens einmal die Titten jeder Darstellerin zu sehen – ich liebe es) und als Aufhänger des Streifens natürlich der „Evil Toon“. Ja, ihr lest richtig, es gibt nur einen (sexgeilen) Toon zu sehen und das leider nur relativ kurz. Wurde geschickt gelöst, dass der Zeichentrickdämon von einem der Körper besitz ergreift und man sich so etwas Animation spart. Die Animationen selbst sind recht gut und fügen sich gut in den Realfilm ein.
Es finden sich sogar diverse Anspielungen auf Evil Dead; angefangen bei dem Buch, das durchaus Ähnlichkeiten mit dem Necronomicon aufweist oder der Spruch „I eat your soul.“ dürfte einigen aus in leicht geänderter Form aus Evil Dead II bekannt sein.
Wirklich grandios ist die Szene in der Dick Miller vor dem Fernseher sitzt und sich selbst in „A Bucket of Blood“ sieht und fragt wieso der Typ eigentlich noch keinen Academy Award gewonnen hat. Wirklich grandiose Szene und auch nicht die Einzige.
Die Cast ist wirklich unglaublich: David Carradine, Dick Miller, Monique Gabrielle, Suzanne Ager und ganz kurz zu sehen: Michelle Bauer. Mit Madison Stone und Barbara Dare sind auch zwei waschechte Pornodarsteller an Bord.
David Carradine versteckt sich die meiste Zeit hinter oder auf irgendwelchen Bäumen und schaut grimmig drein (sicherlich nicht sein bester Film); Dick Miller spielt (wie üblich) klasse mit deutlichem Hang zur Selbstironie und die Mädels sind eigentlich nur fürs Auge da.
Trash-Fans werden an dem Film ihre Freude haben.
7/10