3
Für einen Fred Olen Ray Film liefert das Teil exakt das ab, was man erwartet: jede Menge entblößte Brüste. Andererseits lockt der Titel mit mehreren gezeichneten Kreaturen, die mit den realen Darstellern interagieren sollen - und genau da wird der Konsument gefoppt, denn gerade einmal eine sehr schlecht animierte, wolfsähnliche Cartoonfigur ist für wenige Momente zu sehen und wird meist durch ein besessenes Mädel "ersetzt". Es ist wie eine Pyjamaparty auf Valium, die kurioserweise inhaltlich erhebliche Parallelen zu TANZ DER TEUFEL aufweist: Es gibt eine Art Necronomicon, dessen Beschwörungsformeln in einem abgelegenen Haus laut vorgelesen werden, böse Mächte ergreifen Besitz von jungen Leuten, es kommt ein magischer Dolch vor, etc. Schauspielveteranen David Carradine und Dick Miller werden in dem billigen Langeweiler verheizt, weil vollkommen falsch eingesetzt.