Frank ist ein junger erfolgreicher Anwalt bei einer großen Versicherungsgesellschaft, dessen Privatleben und Ehe jedoch eher trostlos sind. Als er ein Schlupfloch entdeckt, das seinem Arbeitgeber die Auszahlung einer großen Versicherungssumme erspart, winkt eine Beförderung. Sein Freund und Kollege Jeff überredet ihn daraufhin, den Erfolg am Abend gebührend zu feiern. In einer Bar stoßen die beiden auf die Freundinnen Natalie und Theresa. Nach ein paar Drinks ziehen alle gemeinsam weiter zu einer privaten Party, auf der Frank und Theresa auf den mysteriösen Aeolus treffen, der die beiden zur Einnahme einer speziellen halluzinogenen Droge überredet. Frank findet sich unversehens auf einem Trip wieder, der nicht nur sein gesamtes Leben, sondern anscheinend auch das Raum- und Zeitgefüge auf den Kopf stellt...
Toller Pressetext – kann ich so übernehmen ohne mal wieder alles umzustellen, wie dass so oft der Fall ist, weil diese sehr oft entweder zu viel verraten oder kompletten Schwachsinn erzählen, der im Film gar nicht vorhanden ist.
Der Trip, der oben beschrieben wird, besteht darin, dass immer, wenn Frank gegen etwas schlägt, er sich an einer anderen Stelle seines Lebens befindet – manchmal auch an einem komplett anderen Tag.
Das ist natürlich Schwachsinn, aber auf Logik sollte man hier nicht zwingend achten, denn darum geht es nicht. Interessant ist eben, wie Frank mit den neuen Situationen immer wieder umgeht und versucht sein Leben zu verbessern, was jedoch meist scheitert und er wieder zu eine anderen Stelle „reisen“ muss.
Justin Long ist nicht wirklich mein Ding, zeigt hier aber eine sehr gute Performance und ist eigentlich ideal geeignet als spießiger Banker mit seinem banalen Vorstadtleben. Auch der Rest des Castes geht in Ordnung.
Wer alles erklärt haben will, wird leider gegen Ende enttäuscht sein, denn es gibt keine Auflösung im klassischen Sinn, auch wenn das Ende des Streifens ebenfalls gelungen ist. Aber manchmal bedarf es auch gar keiner Erklärung und der Zuschauer kann sich seinen Teil selbst denken.
Origineller Streifen mit einem überraschend guten Hauptdarsteller und einer eigentlich simplen, aber doch abgefahrenen Geschichte. Kleiner Geheimtipp.