Review

Ein absolutes Billigprodukt, dieser Film, ich weiß eigentlich gar nicht, warum ich dazu überhaupt irgendwas schreibe - außer zur Warnung. Erspart euch das bitte. "Pleasure(s) of Flesh" ist ein Film zum Einschlafen, der zwar mit einigen nicht ganz unbekannten Schauspielern (David Warner - "Omen"; Sandahl Bergman - "Conan, der Barbar") aufwarten kann, die jedoch auch nichts zu retten vermögen.

Es geht um eine Frau, die ihren Mann getötet hat, der ihrerseits versuchte, sie umzubringen. Sie ist nun gesundheitlich ziemlich neben der Spur und muss von einer Krankenschwester gepflegt werden, die mit ihrem Psychiater in Verbindung steht. Außerdem gilt es nun, die Erbschaftsangelegenheiten des Verstorbenen zu regeln. Auf einmal taucht jedoch ihr toter Mann als Monster wieder auf...

Das klingt wahrscheinlich noch interessanter, als der Film ist. In erster Linie handelt es sich hier um einen recht unspektakulären Krimi, den man durch ein bißchen "Horror" und "Erotik" aufzumöbeln versucht hat. Leider sind die Horrorszenen (dämliche Monstermaske) und die sogenannte Erotik (die durch ein silikon-verunstaltetes Körper-Double einer Darstellerin zu erzeugen versucht wird) alles andere als ansprechend. Die 18er-Freigabe ist vielleicht gerechtfertigt, sollte aber nicht als Garantie für einen anständigen Blutgehalt aufgefasst werden. Unter dem Strich bleibt eine gänzlich uninteressante Geschichte familiärer Intrigen.
Ein Film, von dem man nur abraten kann.

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