Die Reise zur geheimnisvollen Insel
Nach dem Absturz einer Atomrakete wird Major Joe Nolan mit seinen Männern in den Südpazifik geschickt, um sie ausfindig zu machen. Ihr Flugzeug stürzt auf eine kleine Insel ab, die von einem Hochplateau beherrscht wird. Nachdem sie von einer Eingeborenen den Hinweis erhalten haben, dass etwas vom Himmel auf eben dieses Plateau gestürzt sei, beschließen die Männer, es zu erklettern. Nach langer Kletterei oben angekommen, finden sie sich in einer prähistorischen Welt wieder.
Regisseur „Sam Newfield“ war seiner Zeit bekannt und bekam schon in den 40er seinen B-Movie Stempel aufgedrückt. Über 140 Titel stehen in seiner Filmografie wo von einer 1951 eine Jules Verne Verfilmung ist, die heute als kleiner Klassiker gilt. „Die Reise zur geheimnisvollen Insel“ oder „Lost Continent“ wurde in 11 Tagen im April 1951 gedreht, was man dem Film auch ansieht. Die deutsche Synchronisierung trägt den Rest dazu bei, das man das Filmchen als kleines Debakel bezeichnen könnte.
Die Story gliedert sich in drei Phasen auf. Der Absturz und die Lokalisierung der Atomrakete, die Suche und Bergbesteigung und letztendlich das finden der prähistorischen Welt, die zusätzlich durch einen giftigen Grünfilter gekennzeichnet wurde. Also kurz: Es geht um das Suchen einer aus technischen defekt abgestürzten Atomrakete, die es zu bergen gilt und das zufällige finden von einer prähistorischen Welt. Das Ganze erinnert alles etwas an Sir Arthur Conan Doyles „Lost World“.
Die Umsetzung ist wie schon erwähnt lahm! Der Film besitzt kaum anziehende oder gar fesselnde Elemente. Er plätschert gemütlich seine Spielzeit ab ohne interessante Szenen oder Handlungsstränge, zu bieten. Einfach ausgedrückt „Die Reise zur geheimnisvollen Insel“ ist gähnend langweilig und unspektakulär. Auch der Trash Faktor fällt bescheiden aus. Ein paar Dinos mit cooler Stop-Motion Animation. Als Effekt und willkommene Abwechslung bekommt man den schon weiter oben erwähnten Grünfilter aufgesetzt, der recht giftig ausschaut. Also insgesamt ist der Film technisch und kreativ in der Umsetzung nicht der große Reißer.
Schauspielerisch hat „Die Reise zur geheimnisvollen Insel“ dann etwas besser funktioniert. Nur die deutsche Synchronisation ist ziemlich missglückt.
Fazit:
„Die Reise zur geheimnisvollen Insel“ ist ein sehr angestaubt wirkender Abenteuer Streifen in schwarz/weiß der keine große Faszination und Unterhaltung vermittelt. Basis Idee gut, Umsetzung leider unterdurchschnittlich bescheiden. Keine wirkliche Empfehlung.
Bewertung:
4,0 / 10 Punkten.