Ach jodel mir noch einen… Stosstrupp Venus bläst zum Angriff!
Ja ja, die guten alten 70er, wie ich sie liebe. „Ach jodel mir noch einen“ ist so ein typischer Film, wo alles noch unbefangen und entdeckerisch daher kommt. Ein Film der einen in die Vergangenheit abtauchen lässt. Nostalgiker kommen hier gewiss auf ihre Kosten.
Die Handlung:
Auf der Venus leben nur Frauen, doch haben die ein großes Problem, denn der Vorrat an männlichen Samen ist erschöpft, sodass sie sich nicht mehr fortpflanzen können. So hat sich ein Missionsteam von der Venus mit einem UFO auf den Weg zur Erde gemacht, wo die wilden Männer leben, um von denen den Samen abzuzapfen. Sie landen mitten in einem kleinen Dorf in Bayern und die Mission scheint zu scheitern, da die Venus Damen Bekanntschaft mit der fleischlichen Lust machen …
Logik? Findet man hier keine, dafür aber denn Klischee Bayer in Lederhosen, einen vertrottelten Dorfpolizist, reichlich Blasmusik, ein paar nackte Venus Damen und jede Menge banaler Humor.
„Ach jodel mir noch einen“ ist keinesfalls ein Porno und noch nicht mal ein geradliniger Erotik Film. Am besten passt die Beschreibung Komödie mit Science-Fiction Thema und Sex einlagen, die sich aber sehr zurückhalten. Warum hier eine FSK 18 vergeben wurde, ist mir schleierhaft. FSK 16 hätte es auch getan.
Der Film macht einfach Laune und deswegen gibt es von mir definitiv eine subjektive Empfehlung. Leichte Kost zu Chips und Bier. Man darf halt nicht zu viel im vornherein erwarten. Die Komödie, die zum Grinsen führt, steht hier eindeutig im Vordergrund. Wer einen Lupenreinen Erotik – Sex Film oder effektvollen Science-Fiction Film erwartet wird enttäuscht sein.
So gibt es von mir für lustige Unterhaltung 8/10 Punkten.