... in einer Strafanstalt, wo er in der Funktion eines Messdieners an der Seite von Pater Tomasz eine Art von Erfüllung findet. Doch nach seiner Entlassung ist an ein Priesterseminar wegen seiner Vorbestrafung nicht zu denken. Vorgesehen ist eine Betätigung in einem Sägewerk im Osten des Landes, doch Daniel gibt sich im nahegelegenen Provinznest als Pfarrer aus – just als der alkoholsüchtige Pfarrer des Ortes für einige Wochen auf Kur gehen muss und ihn darum bittet, als Ersatz für ihn einzuspringen. Mit der Hilfe einer App sowie seiner Erinnerungen an Pater Tomasz gibt Daniel sowohl im Beichtstuhl als auch im Rahmen der Messe eine gute Figur ab. Mit seiner unorthodoxen, entspannten Art kommt der junge Mann gut in der Gemeinde an, die noch an den Nachwehen eines Verkehrsunfalls leidet, der sieben Tote gefordert hat. Weil der Unfallfahrer als Persona non grata noch nicht auf dem Gemeindefriedhof bestattet worden ist und auch auf einer Gedenktafel keine Berücksichtigung gefunden hat, arbeitet Daniel den Fall – bald auch trotz einiger Gegenwehr der Gemeindemitglieder und des Bürgermeisters – neuerlich auf und bemüht sich um eine Lösung für das Problem, das noch immer für allerlei Spannungen sorgt. Doch die Identität des Kriminellen, der Vorverurteilungen und Misstrauen gewohnt ist, droht zunehmend aufzufliegen – und auf ihn wartet neuerlich die Strafanstalt, in der ihm zudem ein Neuzugang nach Leib und Leben trachtet...