Review


Inhalt:

China in einer frühen Epoche. Yen Chan Chin (Mark Lung Goon-Mo), ein abtrünniger Mönch der Shaolin..., wurde zum Warlord, der eine ganze Provinz terrorisiert.
Er sieht im KungFu-Manual der TaiShin eine Gefahr für seine Herrschaft..., könnte dieses doch den WuTang-Clan neu heraufbeschwören.
Seinem Kampf um das Manual, welches er selbst in seinem Besitz sehen will, fallen die Eltern eines Säuglings zum Opfer...!

Dieses kleine Kind ist "Tiger" Wu Xiao Tung (Meng Fei)..., welches von einem Kameraden seines Vaters..., von Yung Chen Cheung (Jack Lung Sai-Ga) gerettet wird. 
Und das Kind, Yung Chen Cheung und dessen Schüler sowie dessen Tochter Lin Erh (Jeannie Chang), entweichen in die Lin Huen-Berge.

Dort erlernt Wu Xiao Tung in 18 Jahren in täglichem, eisenhartem Training die Kunst des KungFu. Sein ganzes Leben wird von dieser Kampfform geprägt, täglich.
Auch der Abt (O Yau-Man) von Shaolin schaltet sich in dieses Training ein..., soll doch Wu das Manual der TaiShin erringen...!

Schließlich ist es soweit..., im Tempel von TaiShin will Wu die geheimen Gänge der "18 Obstacles", der 18 Hindernisse, durchlaufen, und so das Manual, ein geheimes Handbuch tödlichster KungFu-Techniken, erlangen.

Ein erster Versuch scheitert jedoch..., letztendlich gelingt es Wu das Manual zu erlangen..., doch werden Yung Chen Cheung und dessen Familie derweil von Yen Chan Chin getötet.

Schließlich kommt es zwischen Wu Xiao Tung, Lin Erh und Yen Chan Chin zum finalen Show-Down.......


Fazit:

Trash kann ja mitunter ganz lustig sein..., wie z.B. "Der Koloss von Konga" von Ho Meng Hwa für die Shaw Brothers entstanden (siehe mein Review auf dieser website) oder "Die Todeskämpfer der Shaolin" (siehe mein Review auf dieser website) mit Polly Shang Kuan, Yue Hua und Lo Lieh.
"The unbeaten 28" aber ist ein absolut schwacher Trash-Eastern..., und eine Zumutung für alle Fans von Meng Fei.

Im Jahre 1980 verzapfte Joseph Kuo´, hier Regisseur, Drehbuchautor (welches Drehbuch? kann ich da nur sagen) und Produzent in Personal-Union, diesen hanebüchenen, albernen Käse zum Abwinken für das eigene Studio "Hong Hwa International" auf Taiwan.

Zunächst fängt alles noch ganz spannend an..., ein junger Mann lernt von Kleinstkinderbeinen an KungFu..., um seine Eltern zu rächen..., eine klassische Eastern-Story, xmal verfilmt..., eine Routine-Angelegenheit..., gerade für so einen prominenten Eastern-Regisseur wie Joseph Kuo.
Dann wird die Intention jedoch immer offensichtlicher..., Joseph Kuo wollte einen Witz-Eastern machen..., mit jeder Menge dümmlich-skurriler Einfälle..., mit reichlichst schnoddrigem Trash..., und hochgedrehtem Geschwindigkeitsregler. 

Also das war kaum zum aushalten..., und ich hab gestern überlegt, was ich dazu hier wohl schreiben könnte..., und ob ich überhaupt hier eine Kritik formuliere..., und Zeit investiere. 
Also..., ja, es ist schwierig..., ein Verriss ist angeblich ja einfacher, als alles andere..., aber ja, dieser Stuss hier, es fehlen einem die Worte.
Also der, der sich am noch am meisten Mühe gab, und die beste Arbeit abgab..., das war noch der Plakat-Illustrator für diesen Streifen..., sein Werk sehen wir auf der Übersichtsseite zu diesem schwachen Filmchen. Das war´s denn aber auch.

Nach relativ anständigem Beginn..., dem Aufwachsen Meng Fei´s hier..., mit viel Training und kernigen Katas, da gleitet dieser Streifen ins Skurrile.
Pappmaché-Blöcke werden geschmissen..., oder regnen von oben irgendwie runter. 
Tönerne Kämpfer in den geheimen Gängen von TaiShin stellen sich dem Helden entgegen..., wirken eher lächerlich.., der Held hopst herum..., eine Stimme aus dem Off der Gänge gröhlt Anweisungen. Und der TaiShin-Geist -dargestellt vom Kampf-Regisseur (zu dessen armseligen "Leistungen" diesbezüglich komme ich -leider- noch) Max Lee- gibt eine dämliche Vorstellung ab. Soll wohl lustig wirken, wenn dieser und Meng Fei Kriegen spielen.

Dazu ein lächerlich wirkender Villain...., Mark Lung gröhlt durch die Gegend..., und am Ende sitzt er an einer Art Schaltpult..., um Pappmaché-Brocken zu aktivieren, die auf Meng Fei fallen. Also, lieber Joseph Kuo..., willst Du die Kinogänger hier verarschen?
Kuo..., hier auf dem Tiefpunkt seiner Kariere..., ich muss es so hart sagen.
Der Streifen ist die reinste Enttäuschung..., und liegt nur knapp über der Katastrophe "Haruschi" (siehe mein Review auf dieser website), was aber auch keine große Kunst ist.

Tja..., und der Held, unser Meng Fei?
Der schlackst durch die Gegend..., wirkt als Held denn sogar eher lächerlich. Zwar wendig und agil...., aber irgendwie steht er dem skurrilen Treiben um sich herum hilflos wirkend gegenüber.
Er schreit, heult..., ach ja, und das Manual ist zunächst voller leerer Seiten..., ach jeh..., sowas aber auch.
Mir tat Meng Fei aber nicht deshalb leid...., sondern weil er, der ja etliche gute Eastern machte, diesen Schund mitmachen musste, oder durfte, oder was auch immer. Firlefanz-Easternchen für geistig Arme und einfachste Gemüter.

Jack Lung wirkt ebenso verloren..., und stirbt zur Mitte hin. Jeannie Chang ist die Partnerin Meng Fei´s..., sie ist bildschön, keine Frage. Die würde ich nur dann von der Bettkante schubsen, wenn ich eine Doppel-Ehe mit Jackie Guerrido und Felicia Pochhammer führen würde.
Aber was die hier rumflennt und rumjammert..., kann einer mal diese Frau abstellen? Herrgott noch mal!

Fast schon eine Frechheit von Joseph Kuo ist es, wie er hier Nancy Yen Nan-See abspeist. Die bildhübsche Actrice, die noch in "Die Todesengel des KungFu" (siehe mein Review auf dieser website) für die Shaw Brothers oder in "Triangular duel" (siehe mein Review auf dieser website) brillierte..., hat hier einen kaum nennenswerten Ultrakurz-Auftritt.
Was soll das Herr Kuo? Bei der Dame abgeblitzt oder was?
Sorry..., ein Kritiker dieses Filmchens kommt nicht ohne Polemiken aus..., können´S mich ja hauen liebe Leser.

Zu einem Eastern gehört KungFu.
Tja..., die Kämpfe sind rasant, tempogeladen..., und zeigen durchaus die Körperbeherrschung der Protagonisten.
Aber viele skurrile Trickchens, Rumfliegereien, bescheuerte Gag-Einlagen... und überdrehte Geschwindigkeitsregler..., Dümmlichkeiten im Gängegewirr von TaiShin, sorgen bei Eastern-Fans für Ernüchterung..., und die Hoffnung, das der Kram bald vorbei ist.

Am Ende soll ein Pappmaché-Regen die Dinge regeln..., Mark Lung wird selbst Opfer dessen... und röchelt seinem Ableben entgegen..., so wie dieses Filmchen selbst. 
Der Zuschauer ist womöglich aber schon vorher weggeröchelt..., nämlich eingepennt. Zu wünschen wäre es..., dann bekommt man diesen Trash unterster Kajüte nämlich nicht mit.

Mann war ich froh, als dieses Zeugs zu Ende war..., dagegen ist ja die Verarschung "Fußball-WM" (dass die verschoben ist, ist mir nach Zeitungsartikeln, die ich über das Eröffnungsspiel gelesen habe, klar...., na ja, das Schönste dieser Tage ist ja, dass man hier in Deutschland die Nazis auf der Straße sofort erkennt) die reinste Labsal!

Tja..., es lohnt sich wirklich nicht, sich diesen Unsinn anzutun. Ich kann davor nur warnen. Lassen´S doch bitte die Finger von diesem hohlen Trash.

2/10...., 1 Punkt für Jeannie´s Schönheit, und 1 Punkt für Meng Fei´s Tapferkeit, dieses Streifchen zu Ende gedreht zu haben..., und als Trost für Nancy Yen Nan-See.
Aber lassen´S die Finger von....!
 

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