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Glenn Danzig (Misfits, Danzig) hat mit dieser Low-Budget-Horror-Anthologie eine Hommage an das Exploitationkino der 70er und 80er Jahre abgeliefert. Die Einflüsse sind vielfältig und vereinen Elemente aus Giallo, Eurohorror sowie dem sleazigen Exploitationstil von Jess Franco und Jean Rollin. Der Film setzt auf eine surreale, albtraumhafte Atmosphäre, trashige Ästhetik und sexuell aufgeladene Gewaltdarstellung. Dabei bleibt er seltsam leblos, weil die Darstellerinnen wirken, als kämen sie aus dem Pornobereich, sowohl optisch als auch schauspielerisch. Doch genau das verstärkt die durchweg skurrile Stimmung des Films. Das Erzähltempo ist eher gemächlich und die Episoden erzählen hanebüchenen Unsinn. Style over Substance trifft hier auf eine Form unfreiwilliger Komik, die den Film zwischen ernstgemeinter Hommage und grotesker Kuriosität pendeln lässt.

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