Review

Warum muss ich eigentlich gerade im Urlaub immer schlechte Filme erwischen?
Bei Mausoleum kann auch der eine oder andere gelungen Splattereffekt nicht über die gähnende Langeweile hinwegtäuschen, die der Film verbreitet.
Atmosphäre kommt erst gar nicht auf, nichtmal wenn Susans Augen grün zu leuchten anfangen, sie sich in einen Dämon verwandelt und die Beleuchtung unheimlich wird.
Die Musik versucht sich dem Geschehen anzupassen, was aber ebenso misslingt. Und warum kommt eigentlich so ein fröliches Gedudel, wenn die Haushälterin gerade an einem Panikanfall vorbeirrauscht?
Irgendwann ist man froh, wenn die dünne Story endlich durch ist und der letzte verbliebene Bösewicht nocheinmal akustisch verzerrt lachen darf. Was den Unterhaltungswert des Films angeht, so gabs einen Satz, bei dem man mal grinsen durfte, nämlich als die schwarze Haushälterin sagt „So nervös war ich nicht mehr, seit ich schwarz bin.“ Aber das wars auch schon. Mir persönlich bleibt nur noch, mich darüber zu ärgern das ich 10 Euro für den Schinken bezahlt habe.
Übrigens, falls es sowas wie ein versteckter Hinweis sein sollte, das der Nachname des Ehepaars "Nemod", rückwärts "Demon" ergibt, ist es ein ziemlich armer Gag.

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