Review

Schlocky Softcoreschocker


„Mausoleum“ (nicht zu verwechseln mit „One Dark Night“ aus dem gleichen Zeitraum, manchmal ebenso betitelt!) handelt von einer Frau, auf der ein dämonischer Fluch hängt, seitdem sie einst als Kind das alte Familienmausoleum betrat. Nun häufen sich die bestialischen Mordfälle und sie verwandelt sich immer wieder in einen blutgierigen Teufel, den ihr nun ein befreundeter Psychiater austreiben will...

Bobbie Bresee ist natürlich verführerisch heiß (selbst wenn Mann weiß, was unter ihrer Oberfläche lauert), der B-Movie geizt nicht mit ihren Reizen und sie ist das Eintrittsgeld schon wert. Es gibt einige trashige, so-bad-it's-good Momente, die praktischen Effekte und handgemachten Monstermasken saften gut durch das mir vorliegende VHS-Band (obwohl natürlich die knackscharfe Blu-Ray von Vinegar Syndrome zu empfehlen ist). Für einen Mitternachtssnack mit Erotik und Dämonenfratzen geht das klar. Richtig viel mehr als seine sinnlich-sinistren Schauwerte in oft genug unfreiwillig komisch hat er mir aber nicht gegeben. Reicht aber. Manchmal. 

Fazit: sexy und schleimig - „Mausoleum“ bietet viel, was einen zur Geisterstunde wach und aktiv hält, regt den Blutfluss gut an. Doch im Grunde ist er eine sehr seichte Nummer. Aber vielleicht gegen etwas Kummer. 

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