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Wenn man die beiden Filme Final Destination und Ring kombiniert, kommt so ein Film wie Countdown raus. Es war eine gute Idee, sich einiges bei zwei bekannten und beliebten Filmreihen abzuschauen. So konnte eigentlich kaum etwas schief gehen. Ein kleiner Hit ist der Film dann geworden. Mit einem eher niedrigen Budget von etwa nur 6,5 Millionen Dollar, konnte man weltweit über 48 Millionen Dollar einspielen. Ein zweiter Teil kam bisher aber nicht.

Man bekommt hier einen modernen und temporeichen Horrorfilm, der mit etwas Witz noch aufgelockert wird. Es ist eben ein Mainstream Film, der auf Nummer sicher geht und gewohnte Zutaten mixt. Die Inszenierung ist hochwertig, die Darsteller alle gut gewählt, und die CGI Effekte überzeugen ebenfalls, sind aber eher unspektakulär.

Natürlich gibt es hier auch paar Jumpscares, bei denen sich erfahrene Zuschauer aber nicht besonders erschrecken sollten.

Loben muss ich das flotte Tempo des Films. Die Story startet mit der Todes-App und geht danach bis zum Ende gut voran. Es bleibt sogar dauerhaft spannend, da man mit Zeitdruck versucht das Rätsel der App zu lösen. Zwischendurch sterben paar Leute und neue Charaktere kommen hinzu. Einer der Nebencharaktere ist echt der Knaller. Ein Technik-Freak aus einem Handyshop, der in seinen leider nur wenigen Szenen, den Film voll auflockert. Ich finde den so witzig, dass ich mir sogar einen Solo-Film mit ihm wünschen würde. (Im Abspann hat er sogar noch eine Zusatzszene).

Bei den Todesszenen gibt es leider keine Tode wie bei Final Destination. Sie sind eher kurz und nicht besonders hart. Heißt nicht, dass sie schlecht sind, denn der Film möchte wohl nicht mit blutigen Toden schockieren, sondern setzt mehr auf seine anderen Stärken.

Von den vielen modernen Mainstream Horror Filmen, ist das sicherlich einer der besseren, denn er bietet viele bekannte Zutaten, in denen jeder etwas Schmackhaftes finden wird.

Fazit: Spannender und temporeicher Mainstream Horror, der bekannte Zutaten neu mixt.






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